Kamtschatka-Heckenkirsche 'Bakczarskij Velikan' Lonicera kamtschatica 'Bakkzarskij Velikan'
Artikelnummer: 128041Detaillierte Produktbeschreibung
Kamtschatka-Honigbeere 'Bakczarskij Velikan' - gehört zu den großfrüchtigen Sorten, die aus widerstandsfähigen Honigbeerenpopulationen aus den kalten Regionen Nordostasiens gezüchtet wurden. Unter unseren Bedingungen bildet sie einen mittelstark wachsenden, dicht verzweigten Strauch von etwa 1,5–2 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Der Habitus ist leicht aufrecht bis halbkugelförmig, ältere Sträucher behalten eine kompakte Form ohne starken Schnitt. Die Zweige sind bogenförmig aufsteigend, mit graubrauner Rinde, junge Triebe sind meist grün bis leicht rötlich. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis eiförmig, 3–6 cm lang, oberseits mattgrün, unterseits heller, sodass der Strauch vom Frühling bis zum Herbst frisch aussieht. Früh im Frühling, meist im April, erscheinen in den Blattachseln kleine gelblich-weiße, röhrenförmige Blüten zu zweit. Die Blüte ist früh, die Blüten vertragen kürzere, vorübergehende Fröste und stellen eine frühe Quelle für Pollen und Nektar für bestäubende Insekten dar. Die Früchte sind länglich-tonnenförmig bis leicht gebogene Beeren von dunkelblauer Farbe mit deutlicher Bereifung, meist 2–3 cm lang. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß-säuerlich, bei voller Reife mit einem feinen Ton, der an Waldheidelbeeren erinnert, ohne ausgeprägte Bitterkeit. Unter unseren Bedingungen reifen die Beeren meist Ende Mai und Anfang Juni, also etwas früher als die meisten Garten-Erdbeeren, was eine sehr frühe Obsternte ermöglicht. Die Früchte halten sich relativ fest an den Zweigen, der Abfall ist geringer als bei älteren Kultivaren, die Ernte wird daher von Hand oder durch Abschütteln auf eine Plane bewältigt. In der Küche werden sie zum direkten Verzehr, für Obstsalate, Desserts, Marmeladen, Kompotte, hausgemachte Sirupe und zum Einfrieren verwendet, wo sie Geschmack und Farbe gut behalten. Die Beeren enthalten Vitamin C, Anthocyanfarbstoffe, Ballaststoffe und Mineralstoffe und stellen somit eine ernährungsphysiologisch interessante Abwechslung für eine abwechslungsreiche Ernährung dar. Für einen höheren Fruchtansatz und gleichmäßigere Früchte wird die Kultivierung mehrerer Kamtschatka-Honigbeere-Kultivare mit ähnlicher Blütezeit empfohlen, die sich gegenseitig bestäuben.
Anbau: Verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten halten kurzzeitigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 2.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren |
|---|---|
| EAN: | 2284900432965 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Blütenfarbe: | Creme |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | April |
| Fruchtfarbe: | Blau |
| Ernte-/Reifedatum: | Juni, Mai |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0003 D: CZ |
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