Kamtschatka-Fetthenne - Sedum kamtschaticum Sedum kamtschaticum
Artikelnummer: 0406Detaillierte Produktbeschreibung
Sedum kamtschaticum – eine niedrige, ausdauernde sukkulente Staude aus der Familie der Dickblattgewächse. Sie stammt aus Ostasien, insbesondere von Kamtschatka, aus dem russischen Fernen Osten, Nordostchina, Korea und Japan, wo sie an steinigen Hängen, Felsen, Schutthalden und trockenen, offenen Stellen wächst. Im Garten bildet sie niedrige, dichte, ausbreitende Polster bis hin zu Teppichen. Sie erreicht eine Höhe von etwa 10–15 cm und eine Breite von 25–40 cm und breitet sich mit der Zeit über kurze Triebe und Ausläufer aus. Die Blätter sind fleischig, löffel- bis fast zylindrisch, frischgrün, an den Rändern fein gezahnt und stellenweise mit einem bronzenen Schimmer. In der kühleren Jahreszeit können sie eine orangefarbene bis rote Färbung annehmen. Von Juni bis August erscheinen an den Triebenden flache Gruppen kleiner, sternförmiger Blüten. Die Blüten sind kräftig gelb bis goldgelb und locken Bienen, kleine Hummeln, Schwebfliegen und Motten an. Nach der Blüte können die Reste des Blütenstandes in rosa bis rötliche Töne übergehen, was den dekorativen Effekt verlängert. Sedum kamtschaticum eignet sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern, Kiesbeete, Tröge, Gefäße, zwischen Trittsteinen und als pflegeleichte Wegbegrenzung. Sie harmoniert gut mit Hauswurz, Polsternelken, Schwingrasen, Nelken, Sandglöckchen, Fetthennen, niedrigen Salbeiarten und anderen trockenheitsliebenden Stauden.
Pflege: Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gut durchlässigen Boden. Am besten gedeiht sie in einem warmen, luftigen Mikroklima von Steingärten, erhöhten Beeten und Kiesflächen. Der Boden sollte durchlässig, sandig bis steinig, eher nährstoffarm bis mäßig nährreich, trocken bis mäßig feucht und mit einem pH-Wert von etwa 6,0–8,0 sein. Sie verträgt kalkhaltige Untergründe, Trockenheit, Hitze und flachgründige Böden sehr gut. Sie verträgt keine langfristige Staunässe, schweren Lehmboden und winterliche Nässe ohne Wasserabfluss. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai sowie von September bis Oktober; containerpflanzen können auch während der frostfreien Zeit gepflanzt werden. Für einen geschlossenen Bestand werden 9–12 Stück pro m² bei einem Abstand von 20–30 cm verwendet. Nach der Pflanzung genügt ein mäßiges Gießen bis zur Anwurzelung; ältere Pflanzen kommen fast ohne Gießen aus, außer bei langer Trockenheit in Gefäßen. Die Düngung sollte minimal sein, da ein Übermaß an Nährstoffen zu einem weichen, spärlichen Wuchs führt. Als Mulch dienen Kies, Steinsplitt oder feines mineralisches Material. Nach dem Winter können trockene Überreste von Trieben und Blütenständen entfernt werden; ein tiefer Rückschnitt ist nicht erforderlich. In Gefäßen benötigt sie eine gute Drainage und ein mineralisches Substrat. Die Frosthärte liegt bei etwa −25 °C bis −30 °C. Mögliche Probleme sind Fäulnis in übermäßig nassen Böden, Schnecken an jungen Trieben, Blattläuse und Fallkrankheiten bei zu dichtem und feuchtem Anbau.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fetthennen & Mauerpfeffer |
|---|---|
| EAN: | 2284900096310 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rot, Bernstein, Orange |
| Blattfarbe: | Hellgrün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Sedum B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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