Kaki 'Nikita's Gift' Diospyros 'Nikitas Geschenk'

Artikelnummer: 135372
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Ein interspezifischer Hybrid, entstanden aus der Kreuzung von Diospyros kaki und Diospyros virginiana im Botanischen Garten Nikitski. Wächst als kleinerer Baum oder kräftigerer Strauch, der 3–4 m hoch wird, mit einer ausladenden Krone und großen Blättern, die sich im Herbst in orangefarbenen bis roten Tönen verfärben. Die Früchte mit einem Durchmesser von 5–7 cm reifen im Oktober bis November und sind nach dem Erweichen sehr süß und aromatisch, ihre Farbe ist tief-orange. Die Sorte ist selbstfruchtbar und frostbeständig bis −25 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kaki 'Nikita's Gift' - ein interspezifischer Hybrid, entstanden aus einer Kreuzung von Diospyros kaki und Diospyros virginiana im Botanischen Garten Nikitski auf der Krim. Züchterisches Ziel war es, große, geschmacklich hochwertige Früchte des asiatischen Diospyros kaki mit der deutlich höheren Frostbeständigkeit des amerikanischen Diospyros virginiana zu verbinden. Das Ergebnis ist eine Sorte, die auch für die Bedingungen Mitteleuropas geeignet ist, wo übliche Sorten oft erfrieren. Die Pflanze wächst als kleiner, laubabwerfender Baum oder kräftiger Strauch und erreicht normalerweise eine Höhe von 3 bis 4 Metern. Die Krone ist breit eiförmig bis ausgebreitet mit kräftigen Gerüstästen und guter Holzausreife. Die Blätter sind groß, elliptisch, während der Vegetationsperiode dunkelgrün und färben sich im Herbst in leuchtende Orange- bis Rottöne. Sie blüht relativ spät, meist im Mai bis Juni, was vorteilhaft für den Schutz der Blüten vor späten Frösten ist. Die Früchte sind flachkugelig bis breit eiförmig mit einem Durchmesser von etwa 5 bis 7 Zentimetern und einem Gewicht von rund 80 bis 120 Gramm. Die Schale ist tieforange bis orange-rot und dunkelt bei voller Reife nach. Das Fruchtfleisch ist zunächst fest und adstringierend, nach vollständiger Reifung und Erweichung jedoch sehr süß, zart und aromatisch mit einem hohen Zuckergehalt. Die Sorte gehört zu den adstringierenden Typen, was bedeutet, dass sie ihre volle Konsumreife erst nach vollständiger Erweichung der Frucht oder nach dem ersten Frost erreicht. Die Früchte sind meist kernlos und bleiben gut am Baum haften, auch nach dem Laubfall. Die Reifung erfolgt je nach Bedingungen im Oktober bis November. Die Ernte kann schrittweise erfolgen, oft noch zu einer Zeit, in der der Baum bereits unbelaubt ist. Wenn die Früchte fester geerntet werden, können sie bei Raumtemperatur nachreifen. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −23 bis −25 °C, wobei das Holz deutlich widerstandsfähiger ist. In kälteren Regionen ist es dennoch ratsam, einen geschützten Standort zu wählen und junge Pflanzen in den ersten Wintern zu schützen. Die Sorte ist selbstfruchtbar und beginnt relativ früh zu tragen, oft bereits im zweiten bis dritten Jahr nach der Pflanzung. Die Fruchtbarkeit ist in der Regel regelmäßig und unter guten Bedingungen auch hoch. Dank der Kombination aus Fruchtqualität und überdurchschnittlicher Frostbeständigkeit gehört sie zu den zuverlässigsten Kakis.

Anbau: Benötigt einen vollsonnigen und warmen Standort, idealerweise geschützt vor kalten Winden. Gedeiht am besten in tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Erde, die nicht dauerhaft vernässt. Das Substrat sollte ausreichend luftig und gut drainiert sein. Junge Kakibäumchen werden etwa die ersten 3 Jahre als Kübelpflanzen kultiviert. Von Frühling bis Herbst werden sie im Freien aufgestellt, für den Winter müssen sie in einen kühlen Raum oder ein unbeheiztes Gewächshaus gebracht werden, wo sie vor starkem Frost geschützt sind. Wenn Sie sich entscheiden, auch ältere Pflanzen im Container zu kultivieren, gilt weiterhin das Prinzip der Kübelpflanze mit frostfreier Überwinterung. Ältere und widerstandsfähigere Sorten können auch im Freiland kultiviert werden, jedoch immer an einem geschützten Standort. Unter unseren Bedingungen wird ein Winterschutz für Stamm und Wurzelbereich empfohlen, insbesondere bei jüngeren Anpflanzungen. Die Bewässerung sollte regelmäßig, eher häufiger und mäßig sein. Das Substrat muss gleichmäßig feucht gehalten werden, nicht staunass. Die Düngung erfolgt regelmäßig während der Vegetationsperiode mit einem ausgewogenen Dünger für Obstgehölze, um das Wachstum und die Fruchtbildung zu fördern. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungsschnitte im jungen Alter und anschließend auf Erhaltungs- und Pflegeschnitte in der Ruhephase.

Beim Pflanzen von wurzelnackten Setzlingen muss der Haupttrieb auf ca. 40 cm gekürzt werden. Dieser Schnitt ist entscheidend für eine gute Wurzelbildung, die zukünftige Form des Baumes und eine reiche Fruchtbildung. Im Freiland empfehlen wir den Anbau nur in sehr warmen Regionen der Tschechischen Republik.

Autor: Lucie | Überarbeitung: 13.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blütezeit: Mai, Juni
Fruchtfarbe: Orange
Ernte-/Reifedatum: Oktober, November
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Diospyros B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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