Jeffrey-Kiefer 'Joppi' Pinus jeffreyi 'Joppi'
Artikelnummer: 71054 720130 71052 8885574 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Die Jeffrey-Zirbelkiefer 'Joppi' - Der Kultivar 'Joppi' gehört zu den Zwergformen mit deutlich langsamerem Wachstum und kompaktem Habitus, die diesen alpinen Charakter in ein für kleinere Gärten geeignetes Maß übertragen. Unter unseren Bedingungen bildet er einen dichten Busch bis niedrigen Baum, zehnjährige Pflanzen erreichen normalerweise etwa 1–1,5 m, im Erwachsenenalter rechnet man mit etwa 2,5–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Der Habitus ist breit kegelförmig bis unregelmäßig buschig, langfristig dicht, ohne die Notwendigkeit eines ausgeprägten Formschnitts. Die Äste sind mitteldick, biegsam und widerstehen gut der Schneelast. Die Nadeln sind zu dritt in Büscheln angeordnet, meist 12–18 cm lang, weicher, blaugrün bis mittelgrün, mit einem helleren Schimmer auf der Unterseite, der der Krone ein leicht samtiges, verfeinertes Aussehen verleiht. Beim Berühren duften die Nadeln angenehm nach Harz, besonders an warmen Tagen. Der Baum ist immergrün und bietet das ganze Jahr über eine ausgeprägte Struktur. Im Winter zeichnet sich die graubraune bis bräunliche Rinde an älteren Ästen und am Stamm aus, die mit dem Alter in größere Platten aufbricht. Im Frühjahr erscheinen unauffällige männliche und weibliche Blütenstände, aus denen sich allmählich Zapfen entwickeln, die etwa 10–15 cm lang sind und oft mehrere Saisons an den Ästen verbleiben. Der Kultivar 'Joppi' wird als Solitär in Schotter- und Heidegärten, in Steingärten, im Vordergrund höherer Nadelbäume und in naturnahen Kompositionen eingesetzt, wo er gut zu Erikas, Zwergwacholder, Berberitzen und feinen Grasbüscheln passt. Er eignet sich auch für größere Kübel auf sonnigen Terrassen, wo er die Atmosphäre einer Berglandschaft vermittelt.
Pinus jeffreyi, bekannt als Jeffrey-Zirbelkiefer, ist eine Nadelbaumart, die sich durch eine relativ lockere, aber breit kegelförmige bis abgerundete Krone auszeichnet. Die Äste sind in regelmäßigen Quirlen angeordnet und ragen waagerecht vom Stamm ab. Die Rinde entwickelt mit dem Alter Längsfurchen und eine rotbraune Färbung. Diese Art kann eine Höhe zwischen 20 und 35 m erreichen. Der Stamm ist in der Regel gerade und das Wurzelsystem ist gut entwickelt. Triebe sind robust und haben einen grau-weißen Wachsüberzug. Bei Berührung verströmt sie einen Duft, der an Orangen erinnert. Die Knospen sind etwa 25 mm lang und haben eine gelb-braune bis rot-braune Färbung. Die Nadeln, die zu dritt in Büscheln angeordnet und an den Astenden gehäuft sind, erreichen eine Länge von 12-25 cm und haben eine grau-grüne oder blau-grüne Farbe. Sie sind scharf zugespitzt und manchmal leicht gewellt. Ursprünglich stammt die Jeffrey-Kiefer aus den Regionen Kalifornien, Oregon und Nevada in den Vereinigten Staaten von Amerika und Teilen Mexikos. In ihrer natürlichen Umgebung kommt sie von den Vorgebirgen bis in große Höhenlagen bis 3000 m vor, insbesondere in trockeneren und kälteren Regionen. Diese Art ist sehr anpassungsfähig, lichtliebend und zeigt eine erhebliche Toleranz gegenüber klimatischen Schwankungen und unterschiedlichen Bodentypen, bevorzugt jedoch gut durchlässige Boden substrate. Unter den Bedingungen Mitteleuropas erweist sich die Jeffrey-Kiefer als ausreichend frostbeständig, es wird jedoch empfohlen, sie an einem geschützteren Standort zu platzieren. Junge Pflanzen können manchmal unter Frostschäden leiden. Diese Art bevorzugt leicht feuchte, sandige und durchlässige Böden, ist aber auch an trockenere Bedingungen anpassbar. Die Jeffrey-Kiefer lässt sich gut mit anderen Kiefernarten sowie mit ausladenderen Laubbäumen kombinieren und gedeiht vor allem auf durchlässigen sandigen und kiesigen Böden, die tief genug sind. Ihre Widerstandsfähigkeit wird als mittelmäßig eingestuft.
Anbau: Sie gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort mit guter Luftzirkulation. Die Bodenansprüche entsprechen dem ursprünglichen Biotop – geeignet ist durchlässige, steinige bis kiesige Erde mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert um 5,5–7, ohne ständige Vernässung. In schweren Lehmböden wird eine Auflockerung mit Kies und das Pflanzen auf einem leichten Hügel empfohlen, damit das Wasser leicht aus dem Wurzelbereich abfließen kann. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist von März bis Oktober möglich, solange der Boden nicht gefroren ist. Die Bewässerung ist mäßig, nach guter Wurzelbildung verträgt die Pflanze vorübergehende Trockenheit gut, ist aber empfindlicher gegenüber langfristiger Staunässe. Die Düngung sollte eher mäßig sein, eine Frühlingsdosis eines langsam wirkenden Nadelbaumdüngers reicht aus. Die Frostbeständigkeit der Sorte liegt bei etwa -30 °C, daher benötigt sie im Garten normalerweise keinen Winterschutz. Bei Topfpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen durch Mulchen oder eine Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, gegebenenfalls werden junge Triebe leicht gekürzt, um eine kompakte Form zu erhalten. Unter unseren Bedingungen gehört die 'Colorado'-Grannen-Kiefer zu den trockenheits- und kältebeständigen Gehölzen, die sich für pflegeleichte, naturnahe Pflanzungen eignen.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 250-300 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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