Japanischer Losbaum Clerodendrum trichotomum
Artikelnummer: 118648 118640 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japanischer Losbaum - sommergrüner Strauch bis kleiner Baum aus der Familie der Lippenblütler, der aus Ostasien stammt. In Gärten wird er wegen seiner späten Blüte, seines intensiven Dufts und seiner ungewöhnlichen Früchte kultiviert. Der Wuchs ist meist mehrstämmig mit der Neigung zur Ausläuferbildung, sodass mit der Zeit ein breiterer Strauch entsteht. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er meist etwa 2–3 m Höhe und Breite, in warmen Kleinklimaten kann er auch als höherer Solitär wachsen. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis breit lanzettlich, gewöhnlich 12–20 cm lang, mit ganzrandigem bis flach gezähntem Rand. Beim Zerreiben verströmen sie ein eigentümliches, durchdringendes Aroma, das für die Art typisch ist. Von August bis September erscheinen in endständigen Trugdolden weiße, röhrenförmige Blüten mit langen Staubblättern, eingebettet in einen Kelch, der sich während der Fruchtreife rosa-purpurn färbt. Die Blütenstände erreichen einen Durchmesser von etwa 15–20 cm und werden von Schmetterlingen und Bienen eifrig besucht. Nach der Blüte entwickeln sich von September bis Oktober auffällige türkis- bis tiefblaue Steinfrüchte, die mit dem purpurnen Kelch kontrastieren und viele Wochen am Strauch haften. Die Früchte sind dekorativ und werden üblicherweise nicht verzehrt. Die Pflanze fügt sich gut in naturnahe Pflanzungen mit Gräsern, Sonnenhut, Fetthenne oder Schneeball ein, wo die aufrechten Triebe und die farbigen Früchte als später Akzent der Saison wirken.
Anbau: Am besten gedeiht er an einem warmen, sonnigen bis leicht halbschattigen, windgeschützten Standort, etwa an einer Süd- oder Westwand des Hauses. Geeignet ist ein tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden, mäßig feucht und ohne längere Staunässe. Günstig ist ein schwach saurer bis neutraler pH-Wert, auf schweren Lehm- oder kalkhaltigen Böden empfiehlt sich eine Verbesserung durch Kompost und gröberes Material für eine bessere Drainage. Kübelpflanzen werden regelmäßiger gegossen, vertragen jedoch kein stehendes Wasser im Untersetzer. Die Düngung erfolgt im Frühjahr und Frühsommer mit einem üblichen Dünger für Ziergehölze, spätere Stickstoffgaben werden eingeschränkt, damit die Jahrestriebe besser ausreifen. In wärmeren Regionen Deutschlands verträgt der Losbaum Fröste bis etwa −18 °C, in sehr kalten Wintern können die oberen Triebpartien zurückfrieren. In kühleren Lagen empfiehlt sich ein Winterschutz des Wurzelbereichs durch eine dickere Mulchschicht sowie ein möglichst geschützter Standort. Im Frühjahr werden zurückgefrorene oder zu dicht stehende Äste entfernt, die Pflanze treibt aus tiefer liegenden Knospen und von der Basis gut wieder aus. Bei größeren Strauchgruppen wird je nach angestrebter Endgröße ein Pflanzabstand von etwa 1,5–2,5 m gewählt. Krankheiten und Schädlinge spielen kaum eine Rolle, bei anhaltender Staunässe kann die Pflanze jedoch unter Wurzelfäule und schlechter Holzreife leiden, was die Frosthärte verringert.
Autor: Nikol | Revision: 21.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300 |
| Blütenfarbe: | Blau |
| Blütezeit: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Clerodendrum B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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