Japanischer Kriechwacholder 'Nana' Juniperus procumbens 'Nana'

Artikelnummer: 439592
10,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft
Variante
Lieferoptionen

Ein dichter grüner Teppich bedeckt den Boden und folgt elegant Steinen, Hängen und Mauern. 'Nana' ist eine zwergwüchsige, bodendeckende Sorte des Japanischen Kriechwacholders mit kurzen, stechenden Nadeln und sich überlappenden Zweigen. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 20–30 cm Höhe und rund 1–1,5 m Breite, im Alter kann sie breiter werden. Im Winter nimmt das Laub einen leicht purpurnen bis bronzefarbenen Ton an. Am besten gedeiht sie in sonniger Lage auf durchlässigem Boden und verträgt nach dem Einwurzeln Trockenheit, Wind und auch weniger nährstoffreiche Standorte gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Kriechwacholder 'Nana' - eine zwergwüchsige, immergrüne Sorte des Japanischen Wacholders, deren Ausgangsart aus Japan und Korea stammt und dort natürlicherweise an offenen, felsigen Gebirgsstandorten vorkommt. Die Sorte wurde 1922 aus Japan in die westliche Gartenkultur eingeführt. Sie wächst sehr niedrig, dicht und flach, wobei sich die einzelnen Zweige überlappen und ein kompaktes Polster bis hin zu einem Teppich bilden. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 20–30 cm Höhe und rund 1–1,5 m Breite, im hohen Alter kann sie sich auf etwa 1,5–2 m ausbreiten. Die Nadeln stehen überwiegend zu dritt in Quirlen, sind ca. 6–8 mm lang, steif, spitz und grün bis graugrün. Auf der Innenseite tragen sie helle Spaltöffnungsbänder, die den silbrigen Schimmer der ganzen Pflanze verstärken. Im Winter kann sich das Laub in ein dunkleres Grün, Purpur bis Bronzegrün verfärben. Die dichte Verzweigung deckt den Boden gut ab und vermindert sowohl seine Überhitzung als auch das Aufkommen von Unkraut. Die Sorte findet Verwendung in Steingärten, Kiesgärten, an Hängen, Böschungen, Stützmauern, in japanisch inspirierten Gestaltungen sowie in größeren Kübeln. Die Triebe können natürlich über den Rand einer Mauer oder eines Gefäßes hinabhängen. Dank der zarten blaugrünen Farbe bildet sie einen schönen Kontrast zu goldgelben Nadelgehölzen, dunklem Stein und trockenheitsliebenden Pflanzen. Der niedrige Wuchs gibt zudem den Blick auf Steine und weitere kleine Gestaltungselemente frei.

Der Japanische Kriechwacholder ist ein niedrig wachsendes, kriechendes Nadelgehölz aus Japan und Korea, das besonders für seine Fähigkeit geschätzt wird, den Boden rasch und dicht zu bedecken. In der Gartengestaltung wird er vor allem als bodendeckendes Gehölz eingesetzt, das durch Anspruchslosigkeit, natürliche Schönheit und eine ganzjährige Wirkung überzeugt. Die Art wird meist nur 15 bis 30 cm hoch, breitet sich jedoch bis zu 2–3 Meter in die Breite aus. Die Zweige legen sich kriechend über den Boden und bewurzeln sich häufig, wodurch ein dichter, geschlossener Teppich entsteht. Die Nadeln sind fein, nadelförmig und je nach Sorte blaugrün, graugrün oder blausilbern gefärbt. Im Herbst oder Winter können einige Sorten purpurne Töne annehmen. Der Japanische Kriechwacholder liebt volle Sonne und gut durchlässige, eher trockene Böden. Er verträgt Frost, Trockenheit, Wind und auch Luftverschmutzung ausgezeichnet und ist damit eine ideale Pflanze nicht nur für Privatgärten, sondern auch für das Stadtgrün. Dauerhaft vernässte und schwere Böden verträgt er nicht. Häufig wird er an Hängen, in Steingärten, an Stützmauern, in Gefäßen oder in Heidegärten gepflanzt, wo er nicht nur den Boden befestigt, sondern auch die Gestaltung ästhetisch abrundet. Der Japanische Kriechwacholder ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine dekorative, immergrüne und pflegeleichte Pflanze suchen, die zugleich eine praktische Aufgabe erfüllt, etwa beim Erosionsschutz oder als Rasenersatz an schwierigen Stellen.

Anbau: Am besten geeignet ist volle Sonne, wo sich die intensivste Färbung und ein dichter Bestand entwickeln. Leichten Halbschatten verträgt die Pflanze, bei Lichtmangel kann sie jedoch lichter werden. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, sandiger, steiniger oder normaler Gartenboden mit sehr guter Drainage bei einem pH-Wert von etwa 5,0–8,0. Junge Pflanzen benötigen nach der Pflanzung bis zum Einwurzeln regelmäßige Wassergaben. Ältere Exemplare sind sehr trockenheitsresistent und vertragen kurzzeitige Trockenheit besser als dauerhaft nassen Boden. Eine Mulchschicht ist vor allem in den ersten Jahren nützlich, bis sich die Zweige zu einem geschlossenen Teppich verbinden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügen Kompost oder eine kleine Gabe Koniferendünger. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, zu lange Triebspitzen lassen sich leicht im grünen Bereich einkürzen. Containerpflanzen werden von März bis Oktober außerhalb von Frost- und Hitzeperioden gepflanzt. Für ein rascheres Schließen der Fläche eignen sich etwa 2 Pflanzen pro m². Ausgewachsene Pflanzen sind bis etwa -30 bis -35 °C frosthart, windfest und kommen mit städtischen Bedingungen gut zurecht. Im Kübel sind ein freier Wasserabzug und der Schutz des Wurzelballens vor winterlichem Austrocknen wichtig. Bei länger anhaltender Staunässe kann Wurzelfäule durch Phytophthora auftreten, außerdem können Blattläuse, Schildläuse, Spinnmilben oder ein Absterben der Triebspitzen vorkommen. 

Autor: Kristýna | Revision: 09.09. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
EAN: 2284900528972
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle