Japanischer Kriechwacholder 'Bonin Isles' Juniperus procumbens 'Bonin Isles'
Artikelnummer: 9999193 8885592 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japanischer Kriechwacholder 'Bonin Isles' - zählt zu den niedrigen, kriechenden Nadelgehölzen und stammt von den japanischen Ogasawara-Inseln, die früher als Bonin-Inseln bekannt waren. Am Naturstandort wächst die Art Juniperus procumbens an sonnigen, steinigen Hängen und Küstenfelsen, wo sie dichte, wind- und trockenheitsresistente Bestände bildet. Die Sorte 'Bonin Isles' wurde auf gleichmäßigen, kompakten Wuchs und eine feine Nadeltextur selektiert. Sie bildet einen niedrigen, polsterartigen Strauch mit ausgeprägt niederliegenden Zweigen, die bei Bodenkontakt wurzeln können und mit der Zeit einen geschlossenen immergrünen Teppich bilden. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 0,2 m Höhe und rund 1,5 m Breite, ausgewachsen in der Regel 0,1-0,3 m × 1–2 m. Die Seitenzweige heben sich leicht an und erzeugen eine sanft gewellte Oberfläche. Die Nadeln sind kurz, stechend, 6-8 mm lang und stehen in dichten Büscheln, ihre Farbe ist graugrün bis blaugrün. Dank der immergrünen Benadelung bleibt die Pflanze das ganze Jahr über dekorativ. Die kleinen männlichen und weiblichen Zapfen sind unscheinbar, den Hauptzierwert bilden Dichte, Farbe und Struktur der Nadeln. In der Gartengestaltung findet sie Verwendung als Bodendecker an Hängen, trockenen Rainen, in Heidegärten, Steingärten sowie an Beeträndern, wo sie Unkraut unterdrückt und das Gelände befestigt. Aufgrund des natürlichen, kriechenden Wuchses wird sie häufig auch für die Bonsaigestaltung und für Gefäße genutzt, über deren Rand sie überhängen kann.
Japanischer Kriechwacholder ist ein niedrig wachsendes, kriechendes Nadelgehölz aus Japan, das besonders für seine Fähigkeit geschätzt wird, den Boden schnell und dicht zu bedecken. In der Gartenarchitektur wird er vor allem als Bodendecker eingesetzt, der sich durch Anspruchslosigkeit, natürliche Schönheit und eine ganzjährige Wirkung auszeichnet. Die Art erreicht meist nur 15-30 cm Höhe, breitet sich jedoch bis zu 2-3 m aus. Die Zweige legen sich kriechend über die Oberfläche und wurzeln häufig an, wodurch ein dichter, geschlossener Teppich entsteht. Die Nadeln sind fein, je nach Sorte schuppen- oder nadelförmig und blaugrün, graugrün oder blausilbern gefärbt. Im Herbst oder Winter können manche Sorten purpurne Töne annehmen. Der Japanische Kriechwacholder liebt volle Sonne und gut durchlässige, eher trockene Böden. Er verträgt Frost, Trockenheit, Wind und auch verschmutzte Luft ausgezeichnet und ist damit nicht nur für Privatgärten, sondern auch für städtisches Grün ideal. Dauerhaft vernässte und schwere Böden werden nicht vertragen. Die Art wird häufig an Hängen, in Steingärten, an Stützmauern, in Gefäßen oder Heidegärten gepflanzt, wo sie nicht nur den Boden befestigt, sondern die Gestaltung auch ästhetisch abrundet. Sie ist eine hervorragende Wahl für alle, die eine dekorative, immergrüne und pflegeleichte Pflanze suchen, die zugleich praktischen Nutzen bietet – als Erosionsschutz oder als Rasenersatz an schwierigen Stellen.
Anbau: Empfohlen wird volle Sonne, gegebenenfalls leichter Halbschatten. An einem sonnigen Standort behält der Strauch seinen kompakten, dichten Wuchs und eine gleichmäßige Nadelfärbung. Am besten gedeiht er in gut durchlässigem, eher leichtem bis mittelschwerem Boden mit einem pH-Wert um 6,0-7,0. Entscheidend ist eine gute Drainage, da Wacholder dauerhafte Staunässe nicht verträgt. In das Pflanzloch wird häufig Sand oder Kies eingearbeitet, vor allem bei schwereren Böden. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist. An Hängen oder in Flächenpflanzungen wählt man einen Pflanzabstand von etwa 60-80 cm, also rund 2-3 Pflanzen pro m². Nach der Pflanzung empfiehlt sich mäßiges, regelmäßiges Gießen bis zum Anwachsen, später überstehen die Pflanzen auch längere Trockenperioden gut. Die Frosthärte reicht bis etwa -23 °C, sodass die Pflanze unter mitteleuropäischen Bedingungen zuverlässig überwintert. Im Winter können die Nadeln vorübergehend einen gräulichen Ton annehmen, im Frühjahr kehrt die Farbe zurück. Die Pflege ist unkompliziert und beschränkt sich auf das Entfernen trockener oder beschädigter Zweige und gegebenenfalls einen leichten Formschnitt. Einen stärkeren Rückschnitt vertragen Wacholder gut, bei dieser bodendeckenden Sorte ist er jedoch meist unnötig. Eine Mulchschicht aus Mineralsplitt oder Rinde verringert die Verdunstung und hemmt Unkrautwuchs. An Krankheiten können Rostpilze oder ein pilzbedingtes Triebsterben auftreten, das durch übermäßige Feuchtigkeit begünstigt wird. Vorbeugend wirken ein luftiger Standort, durchlässiger Boden und das regelmäßige Entfernen befallener Pflanzenteile.
Autor: Jana | Revision: 28.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Wacholder (Juniperus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Juniperus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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