Japanischer Fächerahorn 'Firecracker' Acer palmatum 'Firecracker'

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Japanischer Fächerahorn 'Firecracker' aus der Dissectum-Gruppe mit spitzenartigem Laub. Die 5–10 cm langen, filigranen Blätter machen ihn zu einer Lizenzauslese der Baumschule Plantentuin Esveld, die um 2006 eingeführt wurde. Die dicht verzweigte Krone ist gewölbt bis leicht überhängend. Die Blätter treiben rubinrot aus, sind im Sommer dunkel weinrot und können im Halbschatten teilweise vergrünen. Im Herbst, im September und Oktober, färben sie sich orangerot bis karminrot. Im Mai erscheinen kleine rotviolette Blüten, danach Flügelnüsschen. Die Früchte sind nicht essbar. Die feine Textur harmoniert ganz natürlich mit Farnen und passt gut an das Wasser.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Fächerahorn 'Firecracker' - die Sorte 'Firecracker' gehört zur Dissectum-Gruppe mit tief geteilten, filigranen Blättern. Sie gilt als Auslese der Baumschule Plantentuin Esveld in den Niederlanden, wurde um 2006 eingeführt und wird in Lizenz vertrieben. Die Krone verzweigt sich dicht. Die Äste steigen bogenförmig an und neigen sich an den Enden leicht kaskadenartig, so entsteht ein weich gewölbter bis überhängender Wuchs. Die etwa 5–10 cm langen Blätter sind fast bis zum Blattstiel eingeschnitten und verleihen der Pflanze ein spitzenartiges Aussehen. Der Austrieb ist meist rubinrot. Im Lauf der Saison geht das Laub in ein dunkles Weinrot über und kann bei geringerer Besonnung teilweise vergrünen, wobei Blattadern und Blattstiele oft rötlich bleiben. Die Herbstfärbung zeigt sich im September und Oktober in Orangerot bis Karminrot. Im Mai erscheinen an den Triebspitzen kleine rotviolette Blüten, gefolgt von geflügelten Nüsschen. Die Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt. Die feine Blatttextur harmoniert gut mit Farnen, Funkien, Seggen und Gräsern, mit Rhododendren und Pieris in Beeten für säureliebende Pflanzen, in japanischen Gestaltungen mit Kies sowie am Wasser, wo die Kronenform und der jahreszeitliche Farbwechsel besonders zur Geltung kommen.

Japanischer Fächerahorn - die Grundart des Fächerahorns, die wegen ihrer einzigartig geformten und intensiv gefärbten Blätter gern gepflanzt wird. Ihr Reiz zeigt sich bereits im Frühjahr und endet erst mit dem Laubfall. In unseren Breiten wächst der Ahorn eher langsam. Er erreicht eine Höhe von 3-4 m bei ähnlicher Breite und bildet so breit ausladende Sträucher oder niedrigere Bäumchen. Die Blätter sind der Hauptschmuck dieser Bäumchen und Sträucher. Sie erscheinen in großer Zahl und sind typischerweise scharf eingeschnitten. Die ganze Saison über wirken sie sehr attraktiv. Am farbenprächtigsten sind sie jedoch im Herbst, wenn sie sich in einer Mischung aus Gelb, leuchtendem Orange, Purpur und Rot färben. Ein ausreichend heller Standort sorgt für die intensivsten Töne. Weltweit gibt es inzwischen zahlreiche Sorten, die sich in Farbe, Wuchs oder Blattform unterscheiden. Gewiss ist aber, dass jede gewählte Sorte zu einem beliebten und auffälligen Element des Gartens wird. 

Anbau: Am besten gedeiht er im Halbschatten, wo er genug Licht für die Färbung erhält, aber nicht ganztägig der grellen Sonne ausgesetzt ist, die Blattverbrennungen verursachen kann. Morgensonne und Nachmittagsschatten sind die ideale Kombination. Benötigt wird ein feuchter, aber gut durchlässiger, humoser Boden, idealerweise schwach sauer bis neutral im Bereich von pH 5,5–6,8. Schwere Lehmböden oder dauerhaft nasse Stellen sind ungeeignet, da sie zu Wurzelfäule führen können. Eine Mulchschicht aus Kiefernrinde, Holzhäcksel oder Laubkompost hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten, und fördert zugleich die Bodensäure. Gegossen wird regelmäßig, vor allem im heißen Sommer und bei Jungpflanzen, jedoch ohne Staunässe. Der Ahorn reagiert empfindlich auf den Wechsel von Trockenheit und anschließendem Übergießen, daher hält man den Boden am besten stets leicht feucht. Die Düngung erfolgt sparsam im Frühjahr, am besten mit Kompost oder einem milden Dünger für säureliebende Pflanzen. Starke Mineraldünger oder hohe Stickstoffgaben können die Wurzeln schädigen und die natürliche Blattfärbung beeinträchtigen. Er verträgt Fröste bis etwa –20 °C, junge Pflanzen benötigen jedoch Schutz vor Winterwind und starken Temperaturschwankungen. Stamm und Äste können unter winterlichem Sonnenbrand leiden, daher empfiehlt sich eine Winterschattierung mit Jute oder ein geschützter Standort. Der Rückschnitt beschränkt sich auf ein Minimum - er erfolgt vor allem im Frühjahr oder Frühsommer durch Entfernen beschädigter oder trockener Äste. Aufgrund der natürlich eleganten, überhängenden Form ist ein Formschnitt in der Regel nicht nötig.

Autor: Nikol | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Japanischer Ahorn (Acer palmatum)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ
Plant Passport 2: A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL
Plant Passport 3: A: Acer B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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