Japanischer Blauregen 'Anwen' Wisteria floribunda 'Anwen'

Artikelnummer: 69666
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Japanischer Blauregen 'Anwen' zeigt rosa, süß duftende Trauben zur Gartensaison. Er bringt seine Blüten genau dann, wenn sich Gärten für Besucher öffnen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er meist 5–6 m × 2–4 m und gedeiht am besten an einer sonnigen, geschützten Wand. Im Mai bis Juni bildet er 20–30 cm lange Blütentrauben. Im Vergleich zu gängigen Sorten lässt er sich leicht formen und wächst nicht übermäßig. Er eignet sich für Pergolen und für Gefäße mit 45–60 l Volumen. Das Holz ist frosthart bis −23 °C, Spätfröste können jedoch die Blütenknospen schädigen. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht. Die Samen sind giftig. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Blauregen 'Anwen' - eine Sorte mit zartrosa bis hell lavendelfarbenen, süßlich duftenden Blüten. Sie stammt aus dem Formenkreis ostasiatischer Arten, die in der Natur Waldränder und lichte Gehölzbestände umranken. Im Wuchs zeigt sie sich als sommergrüne, rechtswindende Schlingpflanze mit biegsamen, verholzenden Trieben. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, meist mit 9–13 glänzend grünen Fiederblättchen, und färben sich im Herbst gelb. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht die Pflanze in der Regel 5–6 m Höhe und 2–4 m Breite und wächst ausgeglichener als ältere Standardsorten, weshalb sie sich auch an kleineren Pergolen gut in Form halten lässt. Die Blütezeit liegt im Mai bis Juni, dann hängen etwa 20–30 cm lange Trauben herab. Die einzelnen Blüten besitzen die typische Schmetterlingsform und duften süß mit einer leichten Honignote. Bienen und andere Bestäuber besuchen sie zahlreich. Nach der Blüte entwickeln sich flache, samtig behaarte Hülsen mit Samen. Der Gesamteindruck wirkt zart und natürlich, ohne Rankgerüste zu überlasten. Verwendung findet die Sorte an Rosenbögen, an warmen Mauern, an Pergolen sowie als frei geführte Kletterpflanze an einer stabilen Stütze. In Gefäßen auf geschützten Terrassen bildet sie sommerliche Blütenvorhänge, wenn andere Blauregen bereits verblühen. Die Trauben eignen sich für die Vase und behalten ihren Duft mehrere Tage. In Pflanzungen harmoniert sie mit Bauernhortensien, Spiersträuchern, Rosen und Ziergräsern oder mit Japanischem Fächerahorn, dessen Laubbild den feinen Charakter der Blüten unterstreicht. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen, enthalten giftige Stoffe.

Anbau: Blauregen benötigt eine kräftige Stütze, da er innerhalb weniger Jahre bis zu 10 m erreichen kann. Gepflanzt wird an einen warmen, sonnigen Standort. In den ersten 2 bis 3 Jahren ist besondere Pflege nötig: regelmäßiges Düngen und Gießen. Im Hochsommer ist eine Düngung mit kaliumbetontem Dünger wichtig, damit das Gewebe bis zum Herbst ausreift. In den ersten Jahren empfiehlt sich im Winter eine Abdeckung mit Reisig. In strengen Wintern kann die Pflanze zurückfrieren, treibt aber meist wieder aus. Vor der Pflanzung wird der Topf mit der Pflanze in ein Gefäß mit Wasser getaucht, bis sich der Ballen vollständig vollgesogen hat. Es wird eine Pflanzgrube von 40x40x40 cm ausgehoben, auf den Boden kommt eine 10 cm starke Schicht aus gut verrottetem Mist oder Kompost, danach wird gepflanzt. Die Pflanzung erfolgt 1–2 cm tiefer als zuvor im Topf. Der Abstand zur Wand oder zu anderen Pflanzen sollte mindestens 30 cm betragen. Rückschnitt: Blauregen erfordert einen regelmäßigen Schnitt, ohne ihn kann die Blüte bis zu 15 Jahre auf sich warten lassen. Bei der Pflanzung wird der Haupttrieb auf 50–70 cm eingekürzt, die Seitentriebe auf 3 Knospen zurückgeschnitten. Während der Vegetationszeit werden die einjährigen Seitentriebe, sobald sie 25 cm erreichen, hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt (Triebe unter 15 cm werden nicht gekürzt). Der Haupttrieb wird nicht eingekürzt. Erreichen die aus den gekürzten Seitentrieben gewachsenen Neutriebe 25 cm, werden sie hinter dem 5. bis 6. Blatt entspitzt, kürzere bleiben stehen. Der Sommerschnitt wird noch zweimal wiederholt, wenn die entspitzten Triebe 15 bis 20 cm lang sind. Der Haupttrieb darf weiterwachsen. Im zweiten Jahr werden im zeitigen Frühjahr, wenn keine Fröste mehr drohen, die im Vorjahr gewachsenen Triebe hinter der 5. bis 6. Knospe geschnitten, kürzere Zweige bleiben ungeschnitten. Der Leittrieb wird überhaupt nicht geschnitten. Während der Vegetationszeit werden die einjährigen Seitentriebe bei 25 cm Länge hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt. Dies wird wiederholt, sobald die Neutriebe 25 cm erreichen. Der Haupttrieb darf weiterwachsen. Im dritten Jahr nach der Pflanzung sollten sich an den Seitenästen Blütenknospen am zweijährigen Holz der Vorjahrestriebe zeigen. Lange und kräftige Verlängerungstriebe werden im zeitigen Frühjahr hinter der 5. bis 6. Knospe eingekürzt, alle übrigen unterhalb des Haupttriebs hinter der 3. bis 4. Knospe. Kürzere und schwächere, schräg oder waagerecht wachsende Triebe bleiben stehen, da sich an ihnen die Blütenknospen bilden. Im Sommer werden erneut alle Neutriebe über 25 cm entspitzt. In den Folgejahren benötigt Blauregen meist keinen Schnitt mehr, denn die vermehrte Bildung blühender Kurztriebe bremst das Wachstum. Überschreitet der Leittrieb die gewünschte Höhe, wird er waagerecht angebunden. Bei älteren Pflanzen wird unerwünschtes Wachstum nur noch durch einen Erhaltungsschnitt begrenzt.

 Autor: Nikol | Revision: 11.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Blauregen (Wisteria)
EAN: 2284900155635
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 500 und mehr
Blütenfarbe: Rosa
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 24/FP/0109 D: PL

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