Japanische Sumpf-Schwertlilie - Iris kaempferii Iris kaempferii
Artikelnummer: 2085Detaillierte Produktbeschreibung
Japanische Schwertlilie - stammt aus Feuchtwiesen, Gräben und Ufern von Wasserläufen in Nordostasien, insbesondere aus Japan, Korea und Nordostchina. Sie bildet langsam wachsende Horste mit Wedeln aus schmalen, schwertförmigen Blättern mit einer auffälligen Mittelrippe. In voller Größe erreicht sie eine Höhe von 0,6–0,9 m und eine Breite von 0,3–0,5 m. Ende Juni/Anfang Juli wachsen über den Blättern kräftige Stiele mit großen Blüten, deren Blütenblätter sich zu einem flachen „Teller“ ausbreiten und oft eine kontrastreiche Zeichnung im Schlund tragen. Der Duft ist schwach bis unauffällig. Die Pflanze ist bienenfreundlich und die Blüten eignen sich auch für die Vase, eher für sofortige Arrangements. Die Rhizome sind nicht essbar und können bei Verzehr reizend sein, daher ist Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten. In der Komposition harmoniert sie gut mit Funkien, Astilben, Hahnenfuß oder Seggen am Wasserrand. In Japan werden seit langem verschiedene Gartengruppen mit einfachen und gefüllten Formen kultiviert. Bei gutem Zustand hat ein Stiel mehrere Knospen und die Blüte entfaltet sich allmählich über 2–3 Wochen. Sie ist die perfekte Wahl für die Pflanzung in der Nähe von Wasserelementen, wo ihre wunderschönen Blüten zur Geltung kommen. Sie eignet sich auch für Staudenbeete oder als Solitärpflanze, die mit ihrer exotischen Schönheit Aufmerksamkeit erregt.
Anbau: Die Japanische Schwertlilie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Lagen bevorzugt sie Nachmittagsschatten. Geeignet sind windgeschützte und feuchtere Mikroklimata, zum Beispiel an einem Teich oder in einem Regengarten, wobei der Wurzelhals über dem permanenten Wasserspiegel liegen sollte. Gedeiht am besten in tiefem, humosem und stets feuchtem Boden. Eine leicht saure Reaktion des pH-Wertes von ca. 5,5–6,5 wird empfohlen, eine Kalkung kann das Wachstum verschlechtern. Im Winter schadet anhaltende Staunässe, daher helfen Drainage und eine luftige Bodenstruktur. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–Mai) oder im Herbst (September–November), die Rhizome werden etwa 4–5 cm tief gelegt. Abstände von 40–50 cm entsprechen etwa 4–6 Pflanzen pro m². Die Bewässerung ist vom Austrieb bis zum Ende der Blüte entscheidend, die Trockenheitsresistenz ist gering. Gedüngt wird mit Kompost im Frühjahr und einer geringen Zugabe von Dünger mit höherem Kaliumanteil vor der Knospenbildung, mit Stickstoff sparsam. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, die Blätter werden im Herbst gekürzt. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Kompost stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt bei jungen Anpflanzungen die Rhizome. Im Kübel wird in einem großen, breiten Topf mit wasserhaltigem Substrat, mit Drainage und winterlichem Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren kultiviert. Die Frosthärte liegt je nach Sorte und Standort bei etwa -20 bis -28 °C, das größte Risiko ist die Winterfeuchte. An Krankheiten können bakterielle Rhizomfäule, Grauschimmel und Virenmosaike auftreten, an Schädlingen Nacktschnecken und Wegschnecken und Thripse. Vorbeugung besteht in Luftzirkulation, sauberer Bewässerung und nicht zu dichten Horsten.
Autor: Kristýna | Revision: 28.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900093739 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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