Japanische Skimmie ssp. reevesiana Skimmia japonica ssp. reevesiana
Artikelnummer: 125712Detaillierte Produktbeschreibung
Skimmia japonica 'Reevesiana' - ein immergrüner, kompakter Strauch aus der Familie der Rautengewächse, ursprünglich aus China. Im Gegensatz zu den meisten Skimmien, die zweihäusig sind, ist dieser Unterart zwittrig und trägt auch ohne männliche Pflanze Früchte. Er bildet einen dichten, niedrigen Wuchs von etwa 0,5–1 m, in der Gartenpraxis oft um 0,6 m Höhe und bis zu 0,9 m Breite. Die Blätter sind schmal bis elliptisch, ledrig, dunkelgrün und leicht aromatisch. Die Blütenknospen bilden sich bereits im Herbst und bleiben über den Winter an den Triebspitzen. Im Frühjahr, normalerweise im April bis Mai, öffnen sie sich zu dichten, kegelförmigen Rispen kleiner, cremeweißer Blüten mit zartem Duft, die den Bestäubern Nektar und Pollen bieten. Ab September reifen runde, rote Beeren von etwa 6–9 mm, die oft bis in den späten Winter erhalten bleiben und einen deutlichen Farbakzent im Schatten bilden. Die Früchte sind Zierde und nicht zum Verzehr bestimmt. Der Strauch findet Anwendung in Heidegärten, in japanisch inspirierten Kompositionen, als Unterpflanzung höherer Gehölze und in Kübeln an Eingängen, wo die Winterbeeren wie kleine Laternen zwischen den Blättern wirken. Farblich ergänzt er sich gut mit Rhododendren, Pieris, Leucothoe und Farnen, wo die roten Beeren an die Winterfarben der Heide anknüpfen. In städtischen Pflanzungen bewährt sie sich auch durch ihre Toleranz gegenüber Luftverschmutzung, sofern der Boden nicht austrocknet.
Anbau: Bevorzugt Halbschatten bis Schatten, in der Sonne nur bei dauerhaft feuchtem Boden und ohne Wintersonnenbrand. Am besten geeignet ist humoser, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden mit höherem Blattkompostanteil, pH-Wert ca. 4,5–6,5. Bei alkalischem Boden kann es zu Chlorose kommen; die Zugabe von Torf und Eisen hilft. Die Pflanzung erfolgt von März bis November frostfrei, nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen und Rindenmulch wichtig. Die Düngung erfolgt sparsam; eine Frühlingsdosis Kompost oder ein Dünger für säureliebende Sträucher ist geeignet. Der Schnitt ist meist minimal, meist nur das Entfernen beschädigter Zweige nach dem Winter. Ausgereifte Pflanzen vertragen etwa -15 °C; in kälteren und windigeren Lagen sind winterliche Beschattung und Wurzelschutz von Vorteil. Auf schwereren Tonböden ist eine Drainage erforderlich, die Wurzeln mögen kein stehendes Wasser über längere Zeit. In Behältern treten Rüsselkäfer und Schildläuse auf, bei Überwässerung droht Phytophthora. Die Beeren können bei Verzehr Verdauungsbeschwerden verursachen. Für eine dichtere Pflanzung rechnet man mit etwa 2–3 Pflanzen pro m², für niedrige Hecken werden sie etwa alle 40–50 cm gepflanzt. Die Bewässerung ist mit weicherem Wasser ratsam, damit das Substrat langfristig nicht alkalisch wird. Für die Kultivierung im Behälter bewährt sich ein Behälter von mindestens 10–15 l und eine geschützte Überwinterung.
Autor: Nikol | Revision: 24.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900418280 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Skimmia B: CZ-4282 C: 26/FP/0042 D: NL |
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