Japanische Rotkiefer 'Pendula' Pinus densiflora 'Pendula'
Artikelnummer: 720172Produktdetailbeschreibung
Japanische Rotkiefer 'Pendula' - stammt aus Japan, von der Koreanischen Halbinsel und aus dem Nordosten Chinas, wo sie an sonnigen Hängen und auf leichten, oft sandigen Böden wächst. Die Sorte 'Pendula' entstand durch Auslese von Exemplaren mit natürlich hängendem Wuchs und wird für ihre markante, architektonische Silhouette geschätzt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie 3–5 m Höhe und 2–4 m Breite, wobei die endgültige Form maßgeblich von der Führung des Leittriebs in der Jugend abhängt. Die Grundlage bildet ein aufrechter Stamm, aus dem lange Gerüstäste bogenförmig zum Boden herabfallen. Die Krone ist unregelmäßig, luftig und wirkt ohne jeden Eingriff natürlich. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, leicht gedreht, hell- bis mittelgrün und verbleiben 2–3 Jahre an den Zweigen. Im Frühjahr bilden die jungen Triebe einen helleren Kontrast zu den älteren Nadeln. Die Rinde ist in der Jugend graubraun und löst sich später in dünnen Platten mit orangefarbenem Schimmer ab, was die Zierwirkung besonders im Winter steigert. Die Zapfen sind eiförmig, 4–7 cm lang, reifen im zweiten Jahr und bleiben auch über den Winter am Baum. Die Sorte eignet sich vor allem als Solitär, wobei ihre hängenden Zweige einen natürlichen Akzent im Rasen, im Kiesbeet oder zwischen niedrigeren Nadelgehölzen setzen. Ebenso passt sie in japanisch inspirierte Gärten, wo sie an die Gestalt alter, vom Wind geformter Bäume erinnert.
Japanische Rotkiefer ist ein majestätisches Gehölz, dessen Herkunft sich auf weite Gebiete Asiens zurückverfolgen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Teil von Gebirgsökosystemen ist. Sie gedeiht auf vielfältigen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis zu Temperaturen von -28 °C trotzt sie auch rauen Winterbedingungen. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs, das bis zu 30 m hoch werden kann. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gedreht. Die Äste breiten sich waagerecht aus und sind zunächst graugrün mit glatter Oberfläche, nehmen jedoch mit der Zeit einen orangeroten Farbton an und werden von einer schuppigen Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Büscheln. Sie erreichen eine Länge von 8 bis 12 cm. Die männlichen Blütenzapfen entwickeln sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid, gelbbraun und etwa 80 mm lang. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4 bis 7 cm groß. Sie sitzen an einem 1 bis 3 mm langen, leicht biegsamen Stiel und zeichnen sich durch eine goldbraune Farbe aus. Häufig stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum bleiben. Blütenzapfen und Zapfen sind markante, typische Merkmale dieser schönen Pflanze.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich empfiehlt sich ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, bei schweren Tonböden helfen Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November außerhalb von Frostperioden gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Bodenfeuchte und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Wasserversorgung haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, orientierend 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Jana | Revision: 18.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Ballen/Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0003 D: PL |
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