Japanische Rotkiefer 'Oculus Draconis' Pinus densiflora 'Oculus Draconis'

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Die Japanische Rotkiefer 'Oculus Draconis' ist eine Sorte ostasiatischer Herkunft. Sie bildet einen schlanken, pyramidalen Baum von etwa 3–5 m Höhe und 2–3 m Breite mit einem dichten Gerüst aus kürzeren Ästen. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 6–9 cm lang, fein und tragen gelbgrüne Längsstreifen, die an ein Drachenauge erinnern und dem Baum einen lebendigen Ausdruck verleihen. Der immergrüne Baum verträgt windigere, sonnige Standorte und besticht im Winter durch orange bis rotbraune, abblätternde Borke. Das Wachstum ist mittelstark. Die Sorte eignet sich als markanter vertikaler Akzent entlang von Wegen, in Kies- und Heidepflanzungen sowie in kleineren Stadtgärten.

     

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Rotkiefer 'Oculus Draconis' - eine Sorte der Japanischen Rotkiefer aus Ostasien, wo die Wildart an sonnigen, oft windigen Hängen und felsigen Standorten wächst. Im Garten ist sie dank ihrer schmalen, kegelförmigen Krone und der zweifarbigen Benadelung ein auffälliger Solitär. Junge Pflanzen sind meist kompakt und eher schlank, mit zunehmendem Alter entwickeln sie sich allmählich zu einem schmaleren pyramidalen Baum mit ausgeprägtem Leittrieb. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie gewöhnlich 3–5 m Höhe und etwa 2–3 m Breite, das Wachstum ist mittelstark. Die Äste sind kürzer, waagerecht bis leicht aufsteigend und dicht angeordnet, sodass sie ein festes Kronengerüst bilden, das sich für formale wie auch naturnahe Gestaltungen eignet. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind etwa 6–9 cm lang und feiner sowie weicher als bei der Waldkiefer. Typisch sind Längsstreifen in hellem Gelb und mittlerem Grün, die aus der Nähe betrachtet an ein Drachenauge erinnern und dem Baum ein fein gestreiftes, lebendiges Erscheinungsbild verleihen. Der Baum ist immergrün, im Winter fällt zudem die orange bis rotbraune Borke an älteren Ästen und am Stamm auf, die sich in kleineren Platten ablöst und als weitere dekorative Ebene wirkt. Die Sorte findet Verwendung als Solitär in Kies- und Heidepflanzungen, im Vordergrund höherer Nadelgehölze, entlang von Wegen sowie in Stadtgärten, wo sie ganzjährig Struktur, Farbe und einen markanten senkrechten Akzent bietet.

Japanische Rotkiefer - Pinus densiflora ist ein majestätisches Gehölz, dessen Ursprung sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Bestandteil von Gebirgsökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer gedeiht in vielfältigen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis zu Temperaturen von -28 °C übersteht sie auch raue Winterbedingungen. Zu den optimalen Wachstumsbedingungen von Pinus densiflora gehört direkte Sonneneinstrahlung, die ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung fördert. Sie zeichnet sich durch ein hohes Regenerationsvermögen aus. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs, das eine Höhe von bis zu 30 m erreichen kann. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gekrümmt. Die Äste breiten sich waagerecht aus und sind anfangs graugrün mit glatter Oberfläche, mit der Zeit nehmen sie jedoch einen orangeroten Farbton an und werden von schuppiger Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt sich in der Jugend rot-orange-braun und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Büscheln. Sie erreichen eine Länge von 8-12 cm. Die männlichen Zapfen entwickeln sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4-7 cm groß. Sie sitzen an 1-3 mm langen, leicht biegsamen Stielen und zeichnen sich durch eine goldbraune Farbe aus. Häufig stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Blüten- und Fruchtzapfen sind auffällige und typische Merkmale dieser schönen Pflanze.

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel in den ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen im Frühjahr Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und verhindert ein Überhitzen der Wurzeln. Die Frosthärte reicht gewöhnlich bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Krone, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Nikol | Revision: 29.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 500 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL
Plant Passport 3: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ
Plant Passport 4: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL

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