Japanische Lavendelheide 'Sarabande' Pieris japonica 'Sarabande'

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Kompakter immergrüner Strauch (0,8–1 m) mit weißen Blüten in überhängenden Rispen. Die Japanische Lavendelheide 'Sarabande' trägt im Frühjahr ihre eleganten Blütenstände, die Knospen sind rosa überhaucht und das Laub wirkt das ganze Jahr über dekorativ. Sie gedeiht im Halbschatten in saurem, humosem und stets leicht feuchtem Boden. Geeignet als Begleiter von Rhododendren, für kleinere Gärten oder Kübel. Im Vergleich zu gängigeren Sorten wächst sie langsamer und bildet einen feineren Habitus.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Lavendelheide 'Sarabande' - eine interessante Sorte mit feinem Habitus, deren Art aus den Bergregionen Japans, Taiwans und Ostchinas stammt. In der Natur wächst sie unter Nadel- und Laubbäumen, häufig auf feuchteren, sauren und humosen Böden mit guter Drainage. Die Sorte 'Sarabande' wurde vor allem auf kompakteren Wuchs, dichten Aufbau und regelmäßigen Blütenansatz auch in kühleren Lagen selektiert. Sie erreicht eine Höhe von 0,8–1 m bei ähnlicher Breite, wirkt ausgewogen und behält ihre Form gut. Die Blätter sind ledrig, länglich, dunkelgrün und leicht glänzend. Junge Triebe können sich bronzefarben färben. Die Blütenknospen erscheinen bereits im Spätsommer und bleiben den Winter über auffällig rosa. Im März und April öffnen sie sich zu dichten, überhängenden Rispen weißer, glockenförmiger Blüten, die an Maiglöckchen erinnern. Die Blüte gehört zu den ersten Zierden des Frühjahrs, so belebt der Strauch schattigere Gartenpartien zu einer Zeit, in der andere Gehölze erst austreiben. Dank des kompakten Wuchses eignet er sich für kleinere Gärten, Vorgärten, Heidegärten und im Zierkübel am Hauseingang. Hervorragend ergänzt er Rhododendren, Azaleen und Farne und lässt sich auch mit kleinen schattenliebenden Stauden kombinieren. Das immergrüne Laub bleibt das ganze Jahr über dekorativ, und der Strauch übersteht auch den Winter gut, sofern er vor greller Frühjahrssonne geschützt ist.

Anbau: Die Lavendelheide wird im Halbschatten oder in lichtem Schatten kultiviert, wo die Feuchtigkeit beständiger ist. Volle Sonne verträgt sie nur in feuchtem und kühlem Boden, andernfalls kann es zu Blattverbrennungen kommen. Der Boden sollte sauer sein, mit einem pH-Wert von 4,5–5,5, humos, gut durchlässig und stets leicht feucht, jedoch ohne Staunässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober. Ein Mulch aus Kiefernrinde stabilisiert den pH-Wert und hält die Feuchtigkeit. Für Kübel wird Rhododendronerde verwendet. Gießen ist vor allem im Sommer und nach der Pflanzung unerlässlich. Die Düngung erfolgt in geringen Gaben mit Düngern für säureliebende Pflanzen. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, nach der Blüte lassen sich verblühte Blütenstände entfernen oder die Form korrigieren. Ausgewachsene Pflanzen sind bis etwa -20 °C frosthart, in Gebirgslagen empfiehlt sich eine winterliche Schattierung gegen die Frühjahrssonne. Krankheiten treten vor allem bei schlechter Drainage auf, wo Wurzeln von welkeerregenden Pilzen befallen werden können.

Autor: Jana | Revision: 5.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schattenglöckchen
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Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 80-100
Blütenfarbe: Rosa, Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pieris B: CZ-4282 C: 26/FP/0129 D: NL

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