Japanische Lärche Larix kaempferi
Artikelnummer: 115999Detaillierte Produktbeschreibung
Japanische Lärche - ein stattlicher, sommergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kiefergewächse. Er stammt aus Japan, insbesondere aus den Bergregionen der Insel Honschū, wo er in kühlerem Klima an Hängen und in Bergwäldern wächst. In Europa wird er als Zierbaum, Parkbaum sowie als forstwirtschaftlich bedeutender Baum kultiviert. In der Jugend wächst er schnell, später verlangsamt sich das Tempo und er bildet eine breitkegelförmige, offene und luftige Krone aus. In der ausgewachsenen Form erreicht er eine Höhe von etwa 15–30 m und eine Breite von 10–15 m; unter sehr günstigen Bedingungen kann er noch stattlicher werden. Die Äste wachsen überwiegend waagerecht, die Enden jüngerer Zweige hängen oft leicht herab. Die Borke ist rotbraun bis graubraun, im Alter dicker, schuppig und platzt in schmalen Streifen ab. Die Nadeln sind weich, sommergrün, etwa 2–4 cm lang, frischgrün bis blaugrün und an kurzen Brachyblasten in Bündeln von mehreren Zehnern angeordnet. Im Herbst färben sie sich sattgelb und fallen ab, wodurch sie sich von den meisten immergrünen Nadelbäumen unterscheiden. Die Blüten sind unauffällig und erscheinen im April. Die weiblichen Zapfen sind rötlich bis purpurfarben und reifen später zu kleinen braunen Zapfen von etwa 2–3 cm Länge mit zurückgebogenen Schuppen heran. Der Baum eignet sich für Parks, große Gärten, landschaftliche Pflanzungen, als Windschutz oder als Solitär mit einer prächtigen Herbstfärbung. In der Gestaltung harmoniert er mit Birken, Ahornen, Kiefern, Buchen, Ziergräsern und Heidepflanzungen auf geeigneten Böden.
Pflege: Lärchen sind eine der wenigen laubabwerfenden Nadelbäume. Sie bevorzugen volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten und Schutz vor Wind an windigen Standorten. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und durchlässig sein, leicht sauer bis neutral, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanze reagiert schlecht auf lang anhaltende Staunässe, daher sind Drainage und Bodenstruktur wichtig. In schwereren Lehmböden helfen eine erhöhte Pflanzung und die Beimischung von Kies und Kompost. Die Bewässerung ist in den ersten beiden Saisons nach der Pflanzung am wichtigsten, nach dem Einwurzeln verträgt sie kurzfristige Trockenheit besser als Staunässe. Die Düngung ist mäßig ausreichend, im Frühjahr werden Dünger für Zierhölzer mit langsamer Freisetzung verwendet, Überdüngung führt zu langen, weniger gefärbten Trieben. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig. Eine eventuelle Auslichtung und Entfernung sich kreuzender Äste erfolgt im Spätwinter oder im frühen Frühjahr vor dem Austrieb. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, wobei der Frühling und der frühe Herbst besser geeignet sind. Ausgewachsene Pflanzen sind frostbeständig bis ca. −34 °C. Bei jungen Pflanzungen hilft Mulch, der die Feuchtigkeit und Temperatur der Wurzelzone stabilisiert. Die Kultur im Behälter ist mit größerem Volumen und sehr durchlässigem Substrat möglich, die Wurzeln vertragen keine dauerhafte Überwässerung. Für die Solitärpflanzung wird ein Abstand von 2,5–3,5 m in der Breite je nach Endgröße gelassen.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900366161 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container p9 |
| Plant Passport: | A: Larix B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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