Japanische Kamelie 'Spring Festival ' Camellia japonica 'Spring Festival'
Artikelnummer: 842380 110577 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Japanische Kamelie 'Spring Festival' - gehört zu den immergrünen Kamelien aus der Familie der Teestrauchgewächse. In europäischen Katalogen wird sie auch als „cuspidata hybrid“ bezeichnet, also eine Auswahl aus dem Kreis der feiner belaubten, widerstandsfähigeren Hybriden. Sie wächst langsam bis mittelstark und bildet einen dichten, kompakten Strauch von etwa 1,2–2,0 m Höhe und 0,8–1,5 m Breite mit ledrigen, glänzenden, schmaleren Blättern. Nach der Blüte treibt sie oft bronzefarbenes bis kupferfarbenes junges Laub aus, das allmählich dunkler wird. Die Blüte beginnt je nach Winterverlauf ab Ende Februar, unter den Bedingungen der Tschechischen Republik am häufigsten im März und dauert bis Mai. Die Blüten sind kleiner, gefüllt, rosa, normalerweise 4–6 cm groß, mit gelben Staubgefäßen, die bei voller Öffnung sichtbar sind. Die Blüten öffnen sich allmählich, sodass ein Strauch mehrere Wochen blühen kann und wie eine zartrosa Laterne zwischen dem dunklen Laub wirkt. Im Gegensatz zu großblütigen japanischen Kamelien wirkt dieser Kultivar luftiger und kommt auch in kleineren Gärten besser zur Geltung, wo kein Platz für breite, kräftige Sträucher ist. Sie eignet sich als Solitär im Heidegarten, im Unterwuchs höherer Sträucher oder am Eingang in einem Kübel, wo die immergrünen Blätter auch im Winter Struktur behalten. Zartrosa Blüten harmonieren gut mit Pieris, Rhododendren, Skimmien und Frühlingszwiebelblumen in Weiß und Blau.
Anbau: Sie benötigt einen halbschattigen Standort mit gestreutem Licht, idealerweise geschützt vor der scharfen Wintersonne, die zu Schäden an Blättern und Knospen führen kann. Ein windgeschützter Ort und ein stabiles Mikroklima bezüglich starker Temperaturschwankungen sind vorteilhaft. Der Boden sollte sauer bis schwach sauer mit einem pH-Wert von etwa 4,5-5,5 sein, humusreich, dauerhaft mäßig feucht, aber gut durchlässig. Eine Drainageschicht und eine Mulchschicht aus Pinienrinde werden empfohlen, um das Austrocknen zu begrenzen und die saure Reaktion des Substrats zu erhalten. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, wobei der Wurzelballen flach gesetzt wird. Sie bevorzugt regelmäßige Bewässerung, insbesondere bei in Kübeln kultivierten Pflanzen, jedoch stets ohne langfristige Staunässe. Gedüngt wird mit Düngemitteln für säureliebende Gehölze vom Frühjahr bis zum Frühsommer. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich, beschränkt sich auf das Entfernen beschädigter oder zu dicht stehender Äste nach der Blüte. Für den Winter werden die Pflanzen an einen hellen, kühlen Ort bei etwa 2–8 °C gebracht, wo sich die Knospen natürlich entwickeln. Die Überwinterung in wärmeren Innenräumen wird nicht empfohlen, da dies zu einem Abfallen der Knospen führt.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 04.03.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Pflanzenpass: |
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