Japanische Aukube Aucuba japonica
Artikelnummer: 35448Detaillierte Produktbeschreibung
Japanische Aukube - ein immergrüner Strauch aus der Familie der Garryaceae, der aus den feuchten Wäldern und Gebüschen Ostasiens, insbesondere Japans, Koreas und Chinas stammt. Er bildet eine dichte, breit buschige Wuchsform mit ledrigen, glänzenden Blättern, die auch im tieferen Schatten gut Licht reflektieren. Die Blätter sind 8–20 cm lang, elliptisch, mit einem fein gesägten Rand, bei einigen Gartenformen tritt eine gelbe Sprenkelung auf. Von März bis April erscheinen an den Triebspitzen kleine, purpurfarbene Blüten. Die Art ist meist zweihäusig, daher bilden sich rote Beeren an weiblichen Pflanzen nach der Bestäubung durch ein nahes männliches Exemplar. Die Früchte bleiben oft bis in den Winter erhalten. Das Wachstum ist langsam bis mittel, normalerweise 10–25 cm pro Jahr. Für Kompositionen passt sie zu Mahonien, Spindelsträuchern, Rhododendren, Farnen und Funkien, in der städtischen Begrünung zeichnet sie sich auch durch ihre Toleranz gegenüber verschmutzter Luft aus. Für eine sichere Fruchtbildung wird die Pflanzung einer weiblichen und einer männlichen Pflanze in Reichweite von Insekten gewählt, andernfalls bleibt der Strauch hauptsächlich wegen seines Laubes dekorativ.
Pflege: Am besten gedeiht sie im Halbschatten bis vollen Schatten, an einem sonnigen Standort kann es zu Schwarzfärbung oder Verbrennung der Blätter kommen, insbesondere im Winter und im Frühjahr bei Kombination von Sonne und Frost. Der Boden sollte humos, nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber durchlässig sein, mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 5,5–7,2. Auf schweren und staunassen Böden erhöht sich das Risiko von Wurzelschäden. Die Pflanzung in Deutschland erfolgt meist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst im September und Oktober. Die Bewässerung ist in den ersten beiden Vegetationsperioden wichtig, nach dem Einwurzeln kommt der Strauch auch mit trockenerem Schatten zurecht. Die Düngung mit Kompost oder langsam löslichem Dünger im Frühjahr fördert die Blattdichte. Der Schnitt beschränkt sich auf das Auslichten im Frühjahr und das Kürzen der Triebe nach dem Winter. Die Pflanze treibt gut auch aus älterem Holz aus. Die Topfkultur ist in einer geschützten Ecke mit regelmäßiger Bewässerung und Drainage möglich. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt in Mitteleuropa bei etwa -23 bis -24 °C, junge Sträucher schätzen eine Winterabdeckung und einen Standort ohne Wintersonne. Früchte und Blätter sind beim Verzehr leicht giftig, daher ist bei Kindern erhöhte Vorsicht geboten. Für eine Hecke werden die Pflanzen je nach gewünschter Dichte etwa 0,8–1,2 m voneinander entfernt gepflanzt. Eine Mulchung mit Rinde ist vorteilhaft, da sie die Feuchtigkeit stabilisiert und Temperaturschwankungen an den Wurzeln reduziert. Im Winter während frostfreier Perioden tut eine mäßige Bewässerung gut. Als Krankheiten können Blattflecken auftreten und bei länger anhaltender Staunässe Wurzelfäule, bei den Schädlingen sind Blattläuse und Schildläuse von Bedeutung. Windige, trockene Lagen verschlechtern das winterliche Erscheinungsbild der Blätter, daher ist ein windgeschützter Standort vorteilhaft.
Autor: Nikol | Revision: 17.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Produkte |
|---|---|
| EAN: | 2284900495472 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aucuba B: CZ-4282 C: 26/FP/0029 D: IT |
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