Japan-Berggras 'Sunflare' Hakonechloa macra 'Sunflare'
Artikelnummer: 138337Produktdetailbeschreibung
Japan-Berggras 'Sunflare' - sommergrünes Ziergras, gezüchtet von der kanadischen Firma HarkAway Botanicals. Die Sorte wurde von Lyle Courtice als farbige Mutation der bekannten Sorte 'All Gold' ausgelesen und kam 2017 in das internationale Baumschulsortiment. Sie bildet einen kompakten, gleichmäßig gewölbten Horst mit feinen Blättern, die sich elegant über den Rand von Beet oder Gefäß neigen. Die Wuchshöhe beträgt etwa 30–45 cm, die Breite 45–60 cm. Das Frühjahrslaub ist frisch gelbgrün bis chartreuse, an helleren Standorten geht es in ein intensives Goldgelb über, und an den Spitzen der einzelnen Blätter zeigen sich dunkel karminrote bis weinrote Töne. Bei älteren, gut eingewurzelten Horsten ist die rote Zeichnung meist ausgeprägter. Im Herbst vertiefen sich die Farben weiter und verbinden Gold, Orange, Kupfer und Burgunderrot. Im Spätsommer und Frühherbst erscheinen über dem Laub feine, luftige Rispen grünlicher Blüten, die eher als leichte Textur denn als farbliches Hauptelement wirken. Die Sorte eignet sich für halbschattige Staudenbeete, Waldgärten, Wegränder, Hänge, die Nähe von Gewässern und für Gefäße. Sie ergänzt Funkien, Farne, Lungenkraut, Frauenmantel und dunkellaubige Gehölze. Die feine Blatttextur reagiert schon auf leichten Wind, sodass die Pflanzung lebendig wirkt und die Farbübergänge bei der Bewegung des ganzen Horstes besonders zur Geltung kommen.
Anbau: Bevorzugt wird ein halbschattiger bis schattiger Standort, in wärmeren Lagen geschützt vor der Mittagssonne, die das Risiko vertrocknender Blattspitzen erhöht. Am besten geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, aber gut durchlässiger Boden, damit es im Winter nicht zu Wurzelfäulnis kommt. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von 35–45 cm eingehalten, also etwa 5–8 Pflanzen pro m². Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder kompostierter Rinde hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Die Düngung erfolgt maßvoll, im Frühjahr genügt in der Regel Kompost, ein Überschuss an Stickstoff führt zu weichem Wuchs. Am Ende des Winters wird die trockene Blattmasse entfernt, die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr und eher in größeren Stücken. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein gut eingewachsener Bestand bis etwa -23 °C winterhart, in Gefäßen bewährt sich eine Isolierung des Wurzelballens und ein Schutz vor winterlicher Nässe. Ein windgeschützter Standort verringert winterliches Austrocknen und das Abbrechen trockener Blätter, besonders an windigen Stellen. In Gefäßen wird die Feuchtigkeit am besten durch regelmäßiges Gießen während der Vegetationszeit gehalten, im Winter nur mäßig, damit das Substrat nicht vollständig austrocknet. Die Rispen können wegen ihrer luftigen Wirkung bis Ende Sommer stehen bleiben, als Schnittmaterial werden sie jedoch meist nicht verwendet. Als Probleme können Fäulnis in schwerem, nassem Boden sowie gelegentlicher Schneckenfraß im Frühjahr auftreten.
Autor: Kristýna | Revision: 09.09. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900531118 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Creme |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein, Bronze, Wein, Orange |
| Blütezeit: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hakonechloa B: CZ-4282 C: 26/FP/0139 D: NL |
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