Japan-Berggras 'Greenhills' Hakonechloa macra 'Greenhills'
Artikelnummer: 57603 3001 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japan-Berggras 'Greenhills' - ein aus Japan stammendes Ziergras, das jedes Beet wirkungsvoll ergänzt. Die Sorte 'Greenhills' ist eine grünlaubige Selektion mit kompaktem, kaskadenartig überhängendem Wuchs, der im Beet wie eine sanfte Welle wirkt. Ausgewachsen bildet sie Horste von etwa 30–40 cm Höhe und 60–80 cm Breite. Die Blätter sind schmal, lang überhängend und fühlen sich fein papierartig an, im Schatten dunkeln sie zu einem satten Grün nach. Von August bis September erscheinen über dem Laub lockere, bogig überhängende Rispen mit kleinen Ährchen in beigen bis hellbraunen Tönen. Die Herbstfärbung setzt später ein als bei vielen Ziergräsern und taucht das Laub in Bronze und warmes Orange. Verwendung findet es als Unterpflanzung von Japanischem Ahorn, Rhododendren und Hortensien, an schattigen Wegrändern sowie als ruhige Fläche in modernen Kompositionen. Im Vergleich zur Sorte 'Aureola' wirkt es farblich zurückhaltender und ist im stärkeren Schatten meist zuverlässiger. Die Pflanze bildet weder Dornen noch giftige Teile und eignet sich daher auch für Bereiche, in denen sich Kinder und Haustiere aufhalten. Die Blüten sind windbestäubt und für Bestäuber von geringer Bedeutung. Die feine Textur bildet einen schönen Kontrast zu den großen Blättern von Funkien, Farnen und Kaukasus-Vergissmeinnicht sowie zu dunkellaubigen Purpurglöckchen, im Frühjahr bewährt sich die Ergänzung mit kleinen Zwiebelblumen.
Anbau: Bevorzugt wird ein halbschattiger bis schattiger Standort, in wärmeren Lagen geschützt vor der Mittagssonne, die das Risiko vertrocknender Blattspitzen erhöht. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, aber gut durchlässiger Boden, damit die Wurzeln im Winter nicht faulen. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von 35–45 cm eingehalten, also etwa 5–8 Pflanzen pro m². Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, eine Mulchschicht aus Lauberde oder kompostierter Rinde hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, im Frühjahr genügt in der Regel Kompost, ein Stickstoffüberschuss führt zu weicherem Wuchs. Am Ende des Winters wird das trockene Laub entfernt, die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr und eher in größeren Stücken. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein eingewachsener Bestand bis etwa -23 °C frosthart, im Kübel bewähren sich eine Isolierung des Wurzelballens und Schutz vor winterlicher Nässe. Ein geschützter Standort verringert das winterliche Austrocknen und das Abknicken der trockenen Blätter, besonders an windigen Stellen. Im Kübel lässt sich die Feuchtigkeit am besten durch regelmäßiges Gießen während der Vegetationszeit halten, im Winter nur mäßig, damit das Substrat nicht völlig austrocknet. Die Rispen können bis zum Ende des Sommers als luftige Zeichnung stehen bleiben, für den Schnitt werden sie jedoch meist nicht verwendet. Als Probleme können Fäulnis in schweren, nassen Böden und gelegentlicher Schneckenfraß im Frühjahr auftreten.
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sonstige Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hakonechloa B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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