Japan-Berggras 'Beni Kaze' - Hakonechloa 'Beni Kaze' Hakonechloa 'Beni Kaze'
Artikelnummer: 3000Detaillierte Produktbeschreibung
Hakonechloa macra 'Beni Kaze' - Ziergras aus den Bergwäldern Japans. In der Natur wächst es im halbschattigen Unterholz an Hängen mit einer Schicht Lauberde, wo die Wurzeln stetig Feuchtigkeit haben, aber niemals im Wasser stehen. Die Sorte 'Beni-kaze' wurde wegen ihrer ausgeprägten saisonalen Farbveränderung ausgewählt. Im Sommer bildet es schmale, etwa 0,5–1 cm breite, leuchtend grüne Blätter, die sich an überhängenden Halmen zu einer weichen Kaskade neigen. Im Herbst, bei kühleren Temperaturen, verfärbt sich das Laubwerk bronzerot bis weinrot, sodass auch schattige Bereiche einen warmen Akzent erhalten. Der Horst ist dicht, verdichtet sich langsam durch kurze Rhizome und erreicht normalerweise eine Höhe von 40–50 cm, im Erwachsenenalter erweitert er sich auf 50–70 cm, ohne sich invasiv auszubreiten. Ab August trägt er lange, dünne Stängel mit unauffälligen, beigen bis mahagonifarbenen Ährchen, die die Silhouette des Horstes dezent unterstreichen. Die feine Textur der Blätter hebt Steine und breite Hosta-Blätter hervor, kontrastiert mit Elfenblumen, Purpurglöckchen und Farnen und schafft unter japanischen Ahornen, Hortensien oder Rhododendren einen ruhigen „Wald“-Boden. In kleineren Gärten bewährt es sich auch als Wegbegrenzung, wo die Blätter sanft über den Beetrand fließen. Lässt sich auch gut mit Frühlingsblühern kombinieren, deren Blätter später verdeckt werden, und mit dunkelblättrigen Gehölzen, auf denen die Herbstfarbe zur Geltung kommt.
Anbau: Der Standort bevorzugt halbschattige bis schattige Lagen, in wärmeren Regionen geschützt vor der Mittagssonne, die das Risiko des Vertrocknens der Spitzen erhöht. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig, um Wurzelfäule im Winter zu vermeiden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von 35–45 cm eingehalten, also etwa 5–8 Pflanzen pro m². Die Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung und in trockenen Perioden wichtig, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit zu speichern. Gedüngt wird mäßig, im Frühjahr reicht in der Regel Kompost aus, ein Übermaß an Stickstoff führt zu einem weicheren Wachstum. Ende des Winters wird das trockene Material entfernt, die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr und in größeren Teilstücken. Im tschechischen Klima ist der ausgereifte Bestand etwa bis -23 °C frostbeständig, in Behältern bewährt sich eine Isolierung des Wurzelballens und ein Schutz vor winterlicher Übernässung. Windgeschützte Lagen reduzieren das winterliche Austrocknen und Brechen trockener Blätter, besonders an windigen Standorten. In Behältern wird die Feuchtigkeit am besten durch regelmäßiges Gießen während der Vegetationsperiode aufrechterhalten, im Winter nur mäßig, damit das Substrat nicht vollständig austrocknet. Die Rispen können bis Ende Sommer für eine luftige Struktur belassen werden, für den Schnitt werden sie jedoch normalerweise nicht verwendet. Als Probleme können Fäulnis in schwerem, nassem Boden und gelegentliche Schneckenfraß im Frühjahr auftreten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 23.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sonstige Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900132926 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Grün, Rot |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hakonechloa B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Hakonechloa B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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