Japan-Berggras 'All Gold' Hakonechloa macra 'All Gold'
Artikelnummer: 2998Produktdetailbeschreibung
Japan-Berggras 'All Gold' - Hakonechloa macra 'All Gold' ist eine Ziergrassorte aus Japan, wo die Ausgangsart natürlich im Unterwuchs von Bergwäldern auf feuchteren, humosen Böden wächst. Die Sorte 'All Gold' wurde wegen ihres auffallend goldgelben Laubes und ihres kompakten Wuchses gezüchtet. Sie erreicht etwa 30–40 cm Höhe und 40–60 cm Breite und bildet dichte, langsam wachsende Horste. Die Blätter sind schmal, lang und bogig überhängend und erzeugen so einen weichen, fließenden Effekt, der an strömendes Wasser erinnert. Die Blattfarbe ist leuchtend gelb bis goldgelb und im Halbschatten am intensivsten, da sie dort nicht ausbleicht. Im Herbst färbt sich das Laub allmählich in warme Orange- bis Kupfertöne. Der Blütenstand erscheint von August bis September in Form feiner, unauffälliger Rispen, die im Laub verborgen bleiben und keinen nennenswerten Zierwert haben. Verwendung findet die Sorte vor allem in Unterpflanzungen, japanischen Gärten, an Wasserelementen oder in Pflanzgefäßen, wo sie Licht und eine feine Struktur in die Komposition bringt.
Anbau: Bevorzugt wird ein halbschattiger bis schattiger Standort, in wärmeren Lagen geschützt vor der Mittagssonne, die das Risiko vertrocknender Blattspitzen erhöht. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, aber gut durchlässiger Boden, damit die Wurzeln im Winter nicht faulen. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von 35–45 cm eingehalten, also etwa 5–8 Pflanzen pro m². Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder kompostierter Rinde hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Die Düngung erfolgt maßvoll, im Frühjahr genügt in der Regel Kompost, ein Überschuss an Stickstoff führt zu weicherem Wuchs. Am Ende des Winters wird die trockene Blattmasse entfernt, die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr und eher in größeren Stücken. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein gut eingewachsener Bestand bis etwa -23 °C frosthart, in Pflanzgefäßen bewährt sich eine Isolierung des Wurzelballens und ein Schutz vor winterlicher Nässe. Ein windgeschützter Standort verringert das Austrocknen im Winter und das Abbrechen der trockenen Blätter, besonders an windigen Plätzen. In Pflanzgefäßen wird die Feuchtigkeit am besten durch regelmäßiges Gießen während der Vegetationszeit gehalten, im Winter nur mäßig, damit das Substrat nicht vollständig austrocknet. Die Rispen können für eine luftige Zeichnung bis zum Ende des Sommers stehen bleiben, für den Schnitt werden sie jedoch üblicherweise nicht verwendet. Als mögliche Probleme treten Fäulnis in schwerem, nassem Boden und gelegentlicher Schneckenfraß im Frühjahr auf.
Autor: Jana | Revision: 22.04. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900132919 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blattfarbe: | Bernstein, Hellgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hakonechloa B: CZ-4282 C: 26/FP/0149 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
