Indische Scheinerdbeere - Duchesnea indica Duchesnea indica
Artikelnummer: 3322Detaillierte Produktbeschreibung
Indische Erdbeere - eine niedrige, ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, die ursprünglich aus Ost- und Südostasien stammt. Im Garten wird sie als Bodendecker verwendet, da sie lange Ausläufer bildet, die an den Knoten leicht Wurzeln schlagen und nach und nach einen dichten Bewuchs bilden. Die dreiteiligen Blätter ähneln denen der Erdbeere, sind mittel- bis dunkelgrün und können an geschützten Stellen über den Winter grün bleiben. Die Blüten sind fünfzählig, leuchtend gelb, meist von Juni bis August, im warmen Sommer können sie auch länger erscheinen. Nach der Blüte entwickeln sich runde, leuchtend rote Sammelnussfrüchte, die im Gegensatz zur Erdbeere meist nach oben zeigen. Die Früchte sind essbar, aber weniger aromatisch und trockener, daher werden sie eher als kleines Gartendekor oder zur Dekoration verwendet. In Kompositionen passt sie gut an Wegränder, in Steingärten, zwischen Steinen, in Gefäßen und als Unterpflanzung unter lichteren Sträuchern, wo sie mit feiner Textur Zwiebelblumen und schattenliebende Stauden ergänzt. Von der Walderdbeere (Fragaria vesca) unterscheidet sie sich neben den gelben Blüten auch dadurch, dass die Früchte keinen typischen Geruch und Geschmack haben, sodass sie im Garten eher als visueller Akzent fungieren. Die Blüten werden von kleinen Bestäubern besucht, insbesondere von Bienen und Schwebfliegen, und der Bewuchs bietet im trockenen Sommer Schutz für Bodeninvertebraten.
Anbau: Für den Anbau bewährt sich ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, im tieferen Schatten ist die Blüte spärlicher. Der Boden sollte durchlässig sein, von ärmerem, steinigem bis zu humosem Gartenboden, lang anhaltend staunasse Stellen erhöhen das Risiko von Wurzelfäule. Die Bodenreaktion wird im Bereich von etwa pH 5,5–7,0 gut vertragen. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Oktober, in Gefäßen bewährt sich eine Drainageschicht und ein Substrat, das nicht klebt und überschüssiges Wasser schnell ableitet. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, nach der Wurzelbildung verträgt sie kurze Trockenperioden besser als dauerhaft feuchten Boden. Zur Erhaltung eines kompakten Bestandes wird dieser üblicherweise durch einen Rand und das fortlaufende Entfernen überwachsender Ausläufer begrenzt, sonst kann er schnell die freie Fläche ausfüllen. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Pflanzen wird unter unseren Bedingungen auf etwa -22 °C geschätzt, in Gefäßen ist es ratsam, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Im Frühjahr genügt eine leichte Düngung mit Kompost. An Krankheiten können ausnahmsweise Blattflecken oder Echter Mehltau bei Trockenheit auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken an jungen Blättern. Die Abstände bei der Pflanzung werden mit etwa 25–30 cm gewählt, auf 1 m² ergeben sich je nach Einwachsgeschwindigkeit etwa 9–16 Pflanzen. Die Pflanze verträgt auch mäßiges Betreten und überlebt in manchen Gärten im Rasen, wo sie als grüner Teppich mit gelegentlichen gelben Blüten fungiert.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | 2284900074462 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Duchesnea B: CZ-4282 C: 24/FP/0006 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Duchesnea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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