Indianernessel 'Fireball' Monarda × hybrida 'Fireball'
Artikelnummer: 2705Produktdetailbeschreibung
Indianernessel 'Fireball' - die Sorte 'Fireball' wird im Katalog auch als Monarda didyma 'Fireball' geführt und zählt zu den lizenzrechtlich geschützten Stauden. Laut Patentschrift entstand sie aus einer Zufallskreuzung. Der ausgewählte Klon wurde 1995 in Rijpwetering in den Niederlanden gefunden, als Züchter wird Hubertus Gerardus Oudshoorn genannt. Die Pflanze bildet einen aufrechten und zugleich kompakten Horst mit festen, vierkantigen Stängeln und dunkelgrünen, gesägten Blättern. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen würzigen Bergamotteduft, der auf ätherische Öle zurückgeht. Deshalb werden sie traditionell zum Aromatisieren von Getränken und Teemischungen verwendet, ohne gesundheitsbezogene Aussagen. Von Ende Juli bis August, oft bis Anfang September, erscheinen an den Triebspitzen dichte Köpfchen röhrenförmiger Blüten in Dunkelrot bis Rotpurpur, betont durch purpurne Hochblätter. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und bewähren sich in Bestäuberbeeten, im vorderen Bereich von Staudenpflanzungen sowie als Schnittblume. In Kombination mit Sonnenhut, Salbei, Katzenminze, Fetthenne und feinen Ziergräsern kommt der Kontrast zwischen Blüte und dunklem Laub besonders gut zur Geltung.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, in wärmeren Lagen ist leichte Nachmittagsbeschattung meist von Vorteil. Geeignet ist ein luftiger, warmer Standort ohne Frostsenken, da lange feuchtes Laub bei Windstille Echten Mehltau begünstigt. Bewährt hat sich ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, zugleich durchlässiger Boden mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst im September und Oktober. Containerpflanzen können die ganze Saison über gepflanzt werden, wobei in trockenen Monaten auf ausreichende Bewässerung zu achten ist. Regelmäßiges Gießen ist besonders im ersten Jahr wichtig, später verträgt die Pflanze nur kurze Trockenheit, und bei längeren Perioden ohne Regen wird der Boden leicht feucht gehalten. Die Düngung stützt sich üblicherweise auf Kompost im Frühjahr und eine leichte Gabe eines ausgewogenen Düngers, eine hohe Stickstoffzufuhr erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Mulch aus Kompost oder Lauberde hält die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals. Der Rückschnitt erfolgt nach dem Einziehen des Laubes, meist Ende Winter oder zeitig im Frühjahr, wobei die trockenen Stängel bodennah gekürzt werden. Die Kultur im Kübel ist in einem größeren Substratvolumen mit regelmäßiger Bewässerung möglich, im Winter wird der Wurzelballen geschützt. Eingewachsene Horste sind in der Regel bis etwa −25 °C winterhart, junge Pflanzungen profitieren von einer Wintermulchschicht. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 40–60 cm, also etwa 3–5 Pflanzen pro m². Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Spinnmilben, unter den Krankheiten vor allem Echter Mehltau. Vorbeugend wirken ein luftiger Pflanzabstand und das Gießen direkt an die Wurzeln.
Autor: Nikol | Revision: 2.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch M) |
|---|---|
| EAN: | 2284900104145 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Rot, Rosa |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Monarda B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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