Indianerbanane 'Mango' Asimina triloba 'Mango'
Artikelnummer: 135180Detaillierte Produktbeschreibung
Asimina triloba 'Mango' - ein Obstbaum, der ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika stammt, wo er an den Rändern von Auenwäldern und in tiefgründigen, humosen Flussauen wächst. Die Sorte 'Mango' erscheint in europäischen Katalogen auch unter der Bezeichnung 'Mitchell Mango' und wird wegen ihrer größeren Früchte und ihres ausgeprägteren tropischen Aromas gesucht. Im Garten bildet sie einen kleineren Baum mit zunächst langsamem Wachstum, der normalerweise 3–5 m hoch und etwa 3–4 m breit wird. Die Blätter sind auffallend groß, ganzrandig, im Sommer frischgrün und färben sich im Herbst gelb. Die Blüten öffnen sich im Frühjahr, meist im April bis Mai, sind dunkelweinrot und duften leicht würzig, wobei die Bestäubung hauptsächlich durch Fliegen und Käfer erfolgt. Die Früchte reifen nach und nach, in der Regel im Oktober, sind grünlich-gelb bis gelblich, oft sehr groß, unter guten Bedingungen etwa 250–300 g. Das Fruchtfleisch ist cremig, weich und löffelartig, der Geschmack wird als Mischung aus Banane, Mango und Vanille beschrieben. In der Küche wird hauptsächlich das frische Fruchtfleisch für Cremes, Eis, Sorbets, Joghurt oder Teig verwendet, da es auch nach der Wärmebehandlung einen Teil seines Aromas behält. Nur das Fruchtfleisch wird gegessen, Kerne und Schale werden normalerweise nicht verzehrt. Die Früchte enthalten üblicherweise natürliche Zucker und Ballaststoffe, ergänzend eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, daher eignen sie sich für eine abwechslungsreiche Ernährung. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.
Die Pflanze benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und einen windgeschützten Standort, an dem sie vor kalten Winden und Spätfrösten geschützt ist. Junge Pflanzen vertragen unter unseren Bedingungen in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da Frühlingssonne und -wind Blätter und Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort in der Nähe einer Mauer oder im Windschatten von Sträuchern ist geeignet, mit Mulch für eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Der Boden sollte tiefgründig, humusreich und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; bei schweren Lehmböden wird eine Drainage verwendet. Der empfohlene pH-Wert liegt zwischen leicht sauer und neutral, etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder Frühherbst (September–Oktober). Nach dem Pflanzen und während der Trockenzeit ist die Bewässerung entscheidend, da die Art recht empfindlich auf Austrocknung reagiert, Staunässe jedoch das Risiko von Wurzelfäule erhöht. In den ersten Jahren ist eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle empfehlenswert, da die feineren Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als die von ausgewachsenen Bäumen. Die Düngung erfolgt in der Regel mäßig, im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger. Der Rückschnitt beschränkt sich auf die Formgebung und das Auslichten der Krone. Eine Mulchschicht aus Laub oder Holzspänen stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei Jungpflanzen ist eine dickere Schicht und ein Schutz des Stammes vor Fraßschäden ratsam. Die Blütezeit ist üblicherweise von Ende April bis Mai, die Ernte erfolgt je nach Sorte und Standort im September bis Oktober; die Früchte werden geerntet, sobald sie weich sind. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -25 °C; Jungpflanzen profitieren in den ersten ein bis zwei Wintern von einer dickeren Mulchschicht und einem Standort ohne Staunässe. Für eine zuverlässige Bestäubung empfiehlt sich die Pflanzung zweier verschiedener Sorten mit einem Abstand von etwa 3–4 m. Die Kübelkultur ist nur in tiefen Töpfen mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne Staunässe möglich. Im Winter hilft die Isolierung des Containers und ein windgeschützter Standort, den Wurzelballen vor dem Einfrieren zu schützen. Krankheiten und Schädlinge treten eher selten auf; gelegentlich können Blattläuse, Blattschäden durch Wind oder Tierbisse sowie ein schwacher Fruchtansatz bei kaltem Frühjahr vorkommen. Sind keine Bestäuber aktiv, kann der Ertrag durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen den beiden Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden. Anbau:
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | 2284900499432 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Asiminia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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