Immergrüne Schleifenblume 'Wunderstumpfchen' - Iberis sempervirens 'Wunderstumpfchen' Iberis sempervirens 'Wunderstumpfchen'
Artikelnummer: 133860Detaillierte Produktbeschreibung
Iberis sempervirens 'Wunderstumpfchen' - gehört zu den zuverlässigsten niedrigen Stauden für sonnige, trockenere Standorte. In der Natur bewohnt sie felsige Hänge Südeuropas, wo Feuchtigkeitsschwankungen und Vorkommen von Kalkstein üblich sind. Die Sorte 'Wunderstumpfchen' ist eine Selektion mit außergewöhnlich kompaktem Wuchs, die dichte, kissenförmige Horste aus kurzen Trieben bildet. Die Blätter sind schmal, ledrig, tiefgrün und bleiben auch über den Winter an der Pflanze, sodass die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur behält. Im Frühling, meist im April und Mai, erscheinen über dem Laub flache Blütenstände von 4–7 cm mit kleinen, vierzähligen Blüten in Weiß. Zur vollen Blütezeit bildet das Polster einen hellen Kranz, der die Ränder von Wegen, Schotterflächen und Steinmauern hervorhebt. Die Blüten sind bienenfreundlich und lassen sich gut mit blauvioletten Stauden wie Salbei, Katzenminze, Lavendel oder mit frühjahrsblühenden Zwiebelpflanzen kombinieren. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise eine Höhe von 10–15 cm und eine Breite von 25–35 cm, sodass sie auch in kleinere Kompositionen passt. Im Vergleich zu höheren Sorten ist sie weniger anfällig für Auseinanderfallen nach Regen und behält eine klare Linienführung der Pflanzung. Die Pflanze hat keine Dornen und gilt nicht als giftig, daher eignet sie sich auch für Gärten mit Kindern, sofern die üblichen Regeln beachtet werden, dass Zierpflanzen nicht zum Verzehr bestimmt sind.
Anbau: Unter unseren Bedingungen sind ein sonniger Standort und ein schnell abtrocknender Boden am wichtigsten. Ein durchlässiges Substrat mit Kies- oder Schotteranteil ist geeignet, eher neutral bis kalkhaltig mit einem pH-Wert von 6,5–8,0. In schwereren Böden bewährt sich ein Hochbeet und eine Kiesmulchschicht, die Staunässe im Winter und Blattverschmutzung reduziert. Die Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung notwendig, später verträgt die Pflanze Trockenheit besser als dauerhafte Nässe. Die Düngung ist meist sparsam, eine Frühlingsgabe Kompost oder ein Dünger mit geringem Stickstoffgehalt reicht aus. Nach der Blüte wird oft ein leichtes Kürzen der verblühten Stängel gewählt, wodurch die kompakte Form erhalten und das Verdichten gefördert wird. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa -28 °C, eine Schwachstelle ist oft die Kombination aus Frost und stehendem Wasser. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Abstände werden um 30–35 cm gewählt, was etwa 8–11 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den möglichen Problemen gehören Halsfäule und Fleckenbildung bei langanhaltender Feuchtigkeit, vereinzelt Blattläuse an jungen Trieben. In Behältern wird ein sehr durchlässiges Substrat und Winterschutz vor anhaltendem Regen empfohlen, da die Wurzeln empfindlicher auf Staunässe als auf Kälte reagieren. Für Anfänger ist es gut zu wissen, dass gesunde Horste mehr Licht als Nährstoffe benötigen und im Halbschatten die Triebe länger werden und die Blüte spärlicher ausfällt.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 08.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch I) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486388 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iberis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
