Immergrüne Schleifenblume 'Appen Etz' - Iberis sempervirens 'Appen Etz' Iberis sempervirens 'Appen Etz'
Artikelnummer: 41997 3100 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Iberis sempervirens 'Appen Etz' - eine bodendeckende Staude, eine an der Basis verholzende Staude aus der Familie der Kreuzblütler. Die Art stammt aus Südeuropa und den angrenzenden Gebieten Nordafrikas, wo sie an sonnigen, felsigen Hängen, oft auf Kalkstein, wächst. Die Sorte 'Appen Etz' bildet kompakte Polster von typischerweise 15–20 cm Höhe und 30–40 cm Breite mit schmalen, dunkelgrünen, glänzenden Blättern, die auch im Winter grün bleiben. Im April und Mai erheben sich über den Blättern flach abgerundete Blütenstände mit einem Durchmesser von bis zu 7 cm, die aus kleinen weißen Blüten mit typisch unsymmetrischen Blütenblättern bestehen. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für die Frühlingsbestäuber. Die Pflanze ist ungiftig und eignet sich daher auch gut für Bereiche des Gartens in der Nähe von Terrassen oder Wegen. In der Komposition bewährt sie sich mit Aubrieta, Arabis und niedrigen Gräsern in Schotterbeeten, wo ihre reine weiße Farbe zur Geltung kommt. Im Gegensatz zu älteren und üppigeren Formen des Immergrünen Schleifenblumen, die lockerere Büschel bilden können, behält 'Appen Etz' einen niedrigen, regelmäßigen Rand und benötigt keine Stütze. Sie kommt auch als Überhang über eine niedrige Mauer oder am Anfang eines Beetes zur Geltung und wirkt wie eine helle Frühlingslinie. Der Duft ist meist unauffällig. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für anspruchslose Pflanzungen mit langfristiger Wirkung.
Anbau: Bewährt hat sie sich an voller Sonne, windgeschützt und in Böden mit schneller Drainage. Am besten gedeiht sie in kiesigem bis sandig-lehmigem Boden, oft mit Kalkzusatz, bei einem pH-Wert von etwa 6,8–8,2. Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung erforderlich, später verträgt die Pflanze trockenere Perioden besser als dauerhaft feuchten Boden. Im Topf wird üblicherweise eine Drainageschicht und ein mit Kies aufgelockertes Substrat gewählt, die Bewässerung erfolgt so, dass der Wurzelballen zwischen den Wassergaben abtrocknet. Die Düngung wird sparsam gewählt, eine leichte Düngung im Frühjahr ist besser als hohe Stickstoffgaben, die ein spärliches Wachstum fördern. Nach der Blüte erfolgt in der Regel eine leichte Kürzung der Triebe, damit das Polster dichter wird und seine kompakte Form behält, oder die verblühten Blütenstände werden zur saubereren Optik entfernt. Die Pflanzen werden meist von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, Containerpflanzen können bei nicht gefrorenem Boden von März bis Oktober gepflanzt werden. Der empfohlene Abstand beträgt 25–30 cm, was etwa 11–16 Pflanzen pro m² entspricht. Unter unseren Bedingungen ist sie bis ca. −22 °C frostbeständig, kann aber empfindlicher auf winterliche Staunässe und Frosttrocknis reagieren, wo eine leichte Abdeckung mit Reisig und eine Drainage-Mulchschicht aus Kies, die das Einsumpfen des Wurzelhalses verhindert, von Vorteil ist. Zu den Krankheiten können bei Staunässe Halsfäule und auf schweren, sauren Böden auch Kohlhernie gehören, bei den Schädlingen insbesondere Blattläuse an jungen Trieben und Schnecken im Frühjahr. An Standorten mit lang anhaltendem stehendem Wasser im Winter bewährt sich ein Hochbeet oder ein Kiesbeet mit Drainage.
Autor: Kristýna | Revision: 28.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch I) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Weiß, Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iberis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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