Hornkraut-Schleierkraut Gypsophila cerastoides

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Das niedrige Hornkraut-Schleierkraut bildet ein flaches, 10–15 cm hohes Polster. Der Teppich wird etwa 20–30 cm breit und lockert Steingarten, Trog und Mauerkrone zuverlässig auf. Von Mai bis Juli erscheinen über dem graugrünen Laub weißliche Blüten mit violetter Aderung. Die Pflanze ist bienenfreundlich und verträgt nach dem Einwurzeln auch trockenere Phasen. Sie bevorzugt volle Sonne und einen leichten, gut drainierten Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,8–8,0. Sie ist frosthart bis -34 °C, gepflanzt werden 7–9 Stk/m². Gut kombinieren lässt sie sich mit Fetthennen, Steinkraut, Steinbrech, Thymian oder niedrigen Schwingelarten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hornkraut-Schleierkraut - stammt aus den Hochgebirgsregionen des Himalaya und der angrenzenden Gebirge. Dort wächst es in Höhenlagen von etwa 2800–4000 m an grasigen Hängen, im Geröll und an Bergwegrändern. Im Garten zeigt es sich als niedrige, niederliegend verzweigte Staude, die Polster von meist 10–15 cm Höhe und 20–30 cm Breite bildet. Die kleinen, spatelförmigen Blätter sind graugrün und fein behaart. In milden Wintern bleiben sie teilweise grün, sodass der Bestand auch außerhalb der Blütezeit gepflegt wirkt. Von Mai bis Juli erscheinen über dem Polster sitzende, weißliche Blüten mit zarter rosavioletter Aderung und grünlichem Schlund, oft in dichter Folge entlang der Triebe. Die Blüten bieten kleinen Bestäubern Pollen und Nektar. In der Pflanzung entsteht so eine weiche, helle Linie, die Steinkanten optisch abmildert. Die Pflanze eignet sich als bodendeckende Steingartenpflanze für Kiesbeete, Mauerfugen und Tröge. Dort schafft sie natürliche Übergänge und harmoniert gut mit Fetthennen, Steinkraut, Steinbrech, Thymian oder niedrigen Schwingelarten. Anders als hohe Schleierkräuter wie Gypsophila paniculata bildet sie keinen ausgeprägten Horst, sondern bleibt bodennah und passt daher auch in kleinere Gärten. Schleierkraut ist im Volksmund auch als 'Brautschleier' bekannt und wird häufig in der Hochzeitsfloristik verwendet.

Anbau: Die besten Ergebnisse bringen volle Sonne, ein geschützter Standort und ein leichter, sehr durchlässiger Boden mit Kiesdrainage, idealerweise mit Kalkzusatz. Geeignet ist ein neutraler bis alkalischer pH-Wert von etwa 6,8–8,0. Gegossen wird sparsam, denn nach dem Einwurzeln vertragen die Pflanzen Trockenheit. Ein Risiko sind dagegen winterliche Staunässe und Bodenverdichtung, die Wurzelhals- und Stängelfäule begünstigen. Als einfache Vorbeugung bewährt sich eine mineralische Mulchschicht aus feinem Kies. Sie hält den Wurzelhals trocken und verringert das Aufspritzen von Erde auf die Blätter. Gedüngt wird in der Regel zurückhaltend. In mageren Böden genügt im Frühjahr eine kleine Menge Kompost, denn zu viel Stickstoff fördert weichen Wuchs. Nach der Blüte kann der Bestand leicht zurückgeschnitten werden, was die Verdichtung des Polsters fördert. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. In Gefäßen sind ein Abzugsloch und ein mineralisches Substrat wichtig, etwa eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies. Ausgereifte Pflanzen sind frosthart bis -34 °C. In schweren Böden helfen dennoch ein Winterschutz vor direkter Durchnässung und ein erhöhter Standort. Unter normalen Bedingungen wird das Schleierkraut kaum von Schädlingen befallen. An zu nassen Standorten können jedoch Pilzkrankheiten am Wurzelhals auftreten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Wurzelschnittlinge. Bei flächiger Pflanzung rechnet man mit etwa 7–9 Pflanzen pro m², was einem Abstand von etwa 25–30 cm entspricht.

Autor: Kristýna | Revision: 28.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: Mai, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Gypsophilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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