Hornkraut-Schleierkraut - Gypsophila cerastoides Gypsophila cerastoides

Artikelnummer: 2990 9600 Variante wählen
4,90 € / St 12,90 € / St ab 4,90 € / St
Ausverkauft Ausverkauft Variante wählen
Variante
Lieferoptionen

Niedriges Schleierkraut bildet einen kissenartigen Teppich von 10–15 cm Höhe und etwa 20–30 cm Breite, der Steingarten, die Rinne und den Rand einer Mauer zuverlässig auflockert. Von Mai bis Juli trägt sie weißliche Blüten mit violetter Äderung über graugrünen Blättern, ist bienenfreundlich und verträgt nach dem Anwurzeln trockenere Bedingungen. Volle Sonne und leichter, gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,8–8,0, Frostbeständigkeit bis -34 °C, Pflanzung mit 7–9 Stück/m² sind ideal. Passt gut zu Fetthenne, Blaukissen, Steinbrech, Thymian oder niedrigen Schwingeln.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Gypsophila repens - stammt aus den Hochgebirgsregionen des Himalaya und angrenzender Gebirge, wo sie sich in Höhenlagen von etwa 2800–4000 m an grasbewachsenen Hängen, in Geröllfeldern und an Wegrändern hält. Unter Gartenbedingungen verhält sie sich wie eine niedrige, niederliegend verzweigte Staude, die Polster von meist 10–15 cm Höhe und 20–30 cm Breite bildet. Die kleinen, löffelförmigen Blätter sind graugrün, fein behaart und bleiben in milden Wintern teilweise grün, sodass der Bewuchs auch außerhalb der Blütezeit gepflegt aussieht. Von Mai bis Juli erscheinen über dem Bewuchs sitzende, weißliche Blüten mit feiner rosa-violetter Äderung und einem grünlichen Schlund, oft in dichter Reihung entlang der Stängel. Die Blüten liefern Pollen und Nektar für kleine Bestäuber und erzeugen in der Komposition eine weiche, helle Linie, die die Kanten von Steinen abmildert. Die Pflanze wird als Bodendecker-Steingartenpflanze für Schotterbeete, Mauerritzen und Tröge eingesetzt, wo sie natürliche Übergänge schafft und gut mit Fetthennen, Gänsekresse, Steinbrech, Thymian oder niedrigen Schwingeln harmoniert. Im Gegensatz zu hohen Schleierkraut-Arten wie Gypsophila paniculata bildet sie keinen ausgeprägten Horst, sondern bleibt bodennah und ist auch für kleinere Gärten geeignet. Schleierkraut ist auch bekannt als „Brautschleier“ und wird häufig für Hochzeitsarrangements verwendet.

Pflege: Volle Sonne, windgeschützter Standort und leichte, stark durchlässige Erde mit Schotterdrainage, idealerweise mit Kalkzusatz, bringen die besten Ergebnisse. Der geeignete pH-Wert ist neutral bis alkalisch, etwa 6,8–8,0. Die Bewässerung sollte sparsam erfolgen, nach der Wurzelbildung vertragen die Pflanzen Trockenheit, ein Risiko ist jedoch Staunässe und Verdichtung im Winter, die Hals- und Stängelgrundfäule fördert. Als einfache Vorbeugung bewährt sich eine mineralische Mulchschicht aus feinem Kies, die den Hals trocken hält und das Aufspritzen von Boden auf die Blätter reduziert. Gedüngt wird in der Regel mäßig, auf armen Böden reicht im Frühjahr eine kleine Menge Kompost, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert ein weiches Wachstum. Nach der Blüte kann der Bewuchs leicht gekürzt werden, um die Verdichtung des Polsters zu fördern. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, in Kübeln sind eine Abflussöffnung und ein mineralisches Substrat wichtig, zum Beispiel eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei bis zu -34 °C, dennoch hilft bei schweren Böden ein Winterschutz gegen direkten Nässeeintrag und eine erhöhte Standortwahl. Unter normalen Bedingungen wird Schleierkraut selten von Schädlingen befallen, in übermäßig feuchten Standorten können jedoch Pilzkrankheiten am Hals auftreten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Wurzelstecklinge. Bei flächiger Pflanzung rechnet man mit etwa 7–9 Pflanzen pro m², was einem Abstand von ca. 25–30 cm entspricht.

Autor: Kristýna | Revision: 28.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: Mai, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Gypsophilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.

Dieses Feld nicht ausfüllen:

Sicherheitskontrolle