Hoopes-Sonnenbraut - Helenium hoopesii Helenium hoopesii
Artikelnummer: 3012 67701 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Hoopes' Sonnenhut - manchmal auch unter dem Synonym Hymenoxys hoopesii geführt, ist eine Staude aus der Familie der Korbblütler, die ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika stammt. In der Natur wächst sie an sonnigen Hängen, Bergwiesen und in offenen Beständen auf durchlässigen, oft steinigen Böden, wo sie Schwankungen der Feuchtigkeit gut verträgt. Im Garten bildet sie einen aufrechten, horstbildenden Habitus von etwa 80–100 cm Höhe und 40–60 cm Breite. Die Blätter sind schmal bis lanzettlich, graugrün und dicht am Stängel angeordnet. Von Juni bis August, je nach Sommerverlauf auch bis in den September hinein, öffnen sich an den Triebspitzen Blütenkörbe von meist 6–8 cm Breite mit goldorangenen Zungenblüten und einem dunkleren Zentrum. Die Blüten sind meist ohne ausgeprägten Duft, aber bienenfreundlich und ergänzen im Frühsommer das Angebot an Nektar und Pollen. Geschnittene Stiele eignen sich für natürliche Bindungen, halten sich in der Vase 7–10 Tage, und verblühte Körbchen können auf dem Beet belassen werden, um trockene, dekorative Köpfe zu bilden. In der Komposition wirkt sie natürlich in Prärie- und Schotterbeeten, wo sie mit Ziergräsern, Rudbeckien, Salbei, Perowskia und Fetthenne kombiniert wird. Die Pflanze ist nicht essbar und kann bei empfindlichen Personen Pollen oder Pflanzensaft Reizungen hervorrufen.
Kultivierung: Volle Sonne bewährt sich für den Anbau in der Tschechischen Republik, in wärmeren Gebieten auch lichter Halbschatten, solange der Boden ausreichend feucht ist. Am besten wächst sie in nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Erde mit konstanter Feuchtigkeit, ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, nach der Pflanzung hilft Mulch, die Verdunstung zu reduzieren. Die Setzlinge der Herbst-Sonnenbraut wurzeln bei regelmäßiger Bewässerung nach der Pflanzung normalerweise schnell an und bilden im ersten Jahr einen festen Horst. Die Bewässerung sollte besonders von Juni bis August gleichmäßig erfolgen, bei langer Trockenheit können die Blüten schneller vertrocknen und die Pflanze wird lichter. Eine Kompostdüngung im Frühjahr reicht normalerweise aus, bei intensiven Pflanzungen ist eine leichte Dosis eines Volldüngers im April sinnvoll. Windige Standorte können eine Stütze erfordern, obwohl die Sorte oft festere Stängel hat. Nach der Blüte werden die verblühten Blütenstände entfernt, wodurch eine längere Knospenbildung gefördert wird. Die Horste werden etwa alle 3–4 Jahre im Frühjahr oder Anfang Herbst durch Teilung verjüngt. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Horste liegt in normalem Gartenboden bei etwa -30 °C, im ersten Winter bewährt sich eine leichte Mulchabdeckung. Bei der Pflanzung ins Beet wird ein Abstand von 40–50 cm verwendet, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigeren Problemen gehören Blattläuse an jungen Trieben und Mehltau bei trockenem Standort, Schnecken können austreibende Blätter beschädigen. Der Anbau im Kübel ist in einem größeren Topf mit Drainage möglich, mit regelmäßiger Bewässerung und winterlichem Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 23.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helenium B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Helenium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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