Hinoki-Scheinzypresse 'Nana Gracilis' Chamaecyparis obtusa 'Nana Gracilis'

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Die Hinoki-Scheinzypresse 'Nana Gracilis' zählt zu den zuverlässigsten Hinoki-Sorten. Für Gärten in unseren Breiten eignet sie sich besonders, da sie ihre kompakte, kegelförmige Gestalt behält und langsam wächst. Die dichten, dunkelgrünen Zweigfächer ordnen sich zu „Muscheln“, die auch im Winter dekorativ wirken. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,8–1,0 m Höhe, später etwa 2–3 m bei einer Breite von 2–2,5 m. Im Heidegarten, neben Steinen und im Kübel kommt sie wirkungsvoll zur Geltung. Ideal sind ein sonniger bis halbschattiger Standort und durchlässiger, leicht saurer Boden. Die Frosthärte liegt bei etwa -29 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hinoki-Scheinzypresse 'Nana Gracilis' - eine klassische Zwergsorte der Hinoki-Scheinzypresse, eines immergrünen Nadelgehölzes aus Japan und Taiwan. In der Natur wächst die Hinoki in Bergwäldern mit höherer Luftfeuchtigkeit und tiefgründigen, humosen Böden. 'Nana Gracilis' bildet einen dichten, unregelmäßig kegelförmigen Strauch bis kleinen Baum mit ausdrucksvoller Zweigstruktur. Die schuppenförmigen Nadeln sind in flachen Fächern angeordnet, die sich zu den typischen „Muscheln“ mit dunkelgrünem, glänzendem Eindruck schichten. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,8–1,0 m, später gewöhnlich 2–3 m Höhe und 2–2,5 m Breite, bei guter Pflege ist sie langlebig. In Europa wurde diese Sorte im 19. Jahrhundert in Kultur eingeführt, häufig wird das Jahr 1867 genannt. Im März bis April erscheinen kleine Pollenzapfen, die Bestäubung erfolgt durch den Wind, und im Herbst reifen runde, rötlich bis orangebraune Zapfen von 10–12 mm. Die Pflanze ist einhäusig, kultiviert wird sie in der Praxis wegen ihrer ganzjährigen Form und feinen Zeichnung. Sie kommt im Heidegarten, in japanisch inspirierten Pflanzungen, an Wasserelementen und als Solitär im kleineren Garten zur Geltung, wo sie sich gut mit Rhododendren, Pieris, Japanischen Fächerahornen, Farnen und Ziergräsern kombinieren lässt. In Japan hat die Hinoki auch als fein duftendes Holz eine lange Tradition, im Garten dient sie jedoch vor allem als ruhiger, immergrüner Akzent.

Die Hinoki-Scheinzypresse ist ein Nadelgehölz aus Japan, das im Gartenbau wegen seines kompakten Wuchses, der dichten Benadelung und der dekorativen kugeligen oder kegelförmigen Formen sehr beliebt ist. Die Art ist bekannt für ihre weichen, stumpf endenden Nadeln, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen und eine angenehme Textur verleihen. In der Natur erreicht die Hinoki-Scheinzypresse eine Höhe von etwa 20 Metern, im Garten bleibt sie kleiner und wird häufig in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben kultiviert. Die Nadeln sind dunkelgrün, kurz, dicht angeordnet und schuppenförmig mit stumpfem Ende, was für diese Art typisch ist. Die Hinoki-Scheinzypresse eignet sich als Solitär, für Steingärten, Koniferengärten und als Bestandteil von Hecken. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihres attraktiven Aussehens ist sie eine ideale Wahl für alle, die ein elegantes, immergrünes Nadelgehölz mit angenehmer Laubstruktur suchen.

Anbau: Sie gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, idealerweise an einem geschützten Standort. Winterwind und intensive Wintersonne erhöhen das Risiko des Austrocknens der Benadelung. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und gleichmäßig leicht feuchter Boden, in schweren Lehmböden mit Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) und im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen wachsen bei ausreichender Bewässerung etwa von März bis November an. Das Gießen ist in den ersten 2 Saisons und bei längerer Trockenheit wichtig, im Winter hilft das Wässern bei Tauwetter, dauerhafte Staunässe ist schädlich. Die Düngung sollte mäßig sein: im Frühjahr ein Langzeitdünger für Koniferen oder Kompost, höhere Stickstoffgaben im Spätsommer beeinträchtigen das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, empfehlenswert ist nur ein leichtes Formieren junger Triebe im Frühjahr nach den Frösten und das Entfernen beschädigter Äste, aus altem Holz treibt sie schlecht wieder aus. Eine Mulchschicht aus Nadelholzrinde stabilisiert Feuchtigkeit und Wurzeltemperatur. Im Kübel verwendet man ein saures, luftiges Substrat mit Drainageschicht und schützt den Wurzelballen im Winter mit einer Ummantelung. Die Frosthärte der Art und gängiger Sorten liegt bei etwa -23 bis -29 °C, empfindlicher reagiert sie auf Wintertrocknis und Spätfröste in Frostsenken. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach dem Einwurzeln mittel, lange Trockenperioden können zum Braunwerden der Schuppen führen. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen (Phytophthora) und pilzliche Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben. Die empfohlenen Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke der Sorte: Zwergformen gewöhnlich 0,8–1,2 m, mittelstarke 1,5–2 m und größere Formen 2–3 m.

Autor: Kristýna | Revision: 16.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Scheinzypressen & Zypressen (Chamaecyparis & Cupressus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100, 200-250, 250-300
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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