Himalaya-Storchschnabel Geranium himalayense
Artikelnummer: 134466Produktdetailbeschreibung
Himalaya-Storchschnabel - stammt aus den Gebirgsregionen des Himalaya und wächst dort natürlicherweise an Waldrändern und auf grasigen Standorten mit frischem, aber durchlässigem Boden. Es handelt sich um eine rhizombildende Staude, die einen kompakten, dichten Bestand von meist 30–45 cm Höhe und 60–90 cm Breite bildet und sich innerhalb von 2–5 Jahren zu geschlossenen Flächen ausbreitet. Die handförmig geteilten Blätter sind 8–12 cm breit, während der Saison sattgrün und färben sich im Herbst häufig in Rot- und Bronzetöne. Im Sommer, typischerweise im Juni und Juli, erscheinen 4–6 cm breite, hellblaue Blüten mit auffälligem weißem Auge und feiner Aderung, die in lockeren Trugdolden über dem Laub stehen. Unter guten Bedingungen kann sich Ende August bis Anfang September eine kleinere zweite Blühwelle zeigen. Nach der Blüte bilden sich die typischen schnabelartigen Fruchtstände, die naturnahe Pflanzungen reizvoll ergänzen. Die Pflanze zählt zu den bienenfreundlichen Stauden. Bei empfindlicheren Haustieren kann die Aufnahme Reizungen hervorrufen, daher empfiehlt sich ein Standort außerhalb der Reichweite von Tieren. In Gartenkompositionen findet er Verwendung als Unterpflanzung unter Sträuchern, bei Rosen, an Wegrändern sowie in größeren Gruppen, wo er eine ruhige blaue Fläche bildet. Gut kombinieren lässt er sich mit Glockenblumen, Funkien, rosafarbenen Storchschnäbeln, Taglilien und zierlichen Ziergräsern.
Anbau: Am besten gedeiht er in Sonne bis Halbschatten, in heißen Lagen werden leichter Mittagsschatten und ein geschützter Standort geschätzt. Geeignet ist ein humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage, in schweren Lehmböden bewährt sich eine Beimischung von Kies. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich, etwa bei 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Bei den meisten Storchschnäbeln liegt die Blütezeit zwischen Mai und Juli, remontierende Sorten blühen in kleineren Wellen bis in den September hinein. Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, nach dem Einwurzeln ist der Storchschnabel in der Regel unempfindlich gegenüber kurzzeitiger Trockenheit. Die Düngung fällt maßvoll aus, im Frühjahr genügen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Auseinanderfallen der Triebe. Nach der Hauptblüte empfiehlt sich häufig ein Rückschnitt des Laubs auf 5–10 cm, der den Neuaustrieb fördert und die Blüte verlängern kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut, an Standorten mit Gefahr winterlicher Nässe ist eine Kiesschicht vorzuziehen. Im Kübel erfolgt die Kultur in hochwertigem Substrat mit Drainageschicht, gegossen wird regelmäßiger, und überschüssiges Wasser muss rasch ablaufen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke: niedrige Arten 25–30 cm, mittelhohe 35–45 cm, kräftige 50–60 cm. Die Frosthärte der meisten Garten-Storchschnäbel liegt etwa zwischen -28 und -34 °C, empfindlichere Arten benötigen im Winter einen trockeneren Stand. Im ersten Jahr ist es hilfreich, die Durchfeuchtung des Wurzelballens im Auge zu behalten und beschädigte Blätter zu entfernen. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken und Blattläuse. In Kübeln kommt gelegentlich der Dickmaulrüssler vor, vorbeugend hilft eine Kontrolle der Wurzeln beim Umtopfen.
Autor: Kristýna | Revision: 27.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900491511 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Blau, lila |
| Blütezeit: | Juni, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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