Himalaya-Riesenlilie Cardiocrinum giganteum
Artikelnummer: 720751Produktdetailbeschreibung
Himalaya-Riesenlilie - mächtige Zwiebelstaude aus der Familie der Liliengewächse, deren Heimat vom Himalaya über Tibet und Myanmar bis nach Zentralchina reicht. In der Natur wächst sie in kühleren Bergwäldern an humosen, gleichmäßig feuchten Standorten. Mehrere Jahre lang bildet sie nur eine bodennahe Rosette großer, glänzender, breit herzförmiger Blätter, die einen Durchmesser von etwa 30 cm erreichen können. Erst wenn die Zwiebel eine ausreichende Größe erreicht hat, treibt ein mächtiger, hohler Blütenstiel aus. Bei typischen Gartenpflanzen wird er etwa 1,5–2,5 m hoch. Von Juni bis August öffnet sich an seiner Spitze eine Traube großer, etwa 15–20 cm langer Trichterblüten. Sie sind weiß bis cremeweiß, im Schlund grünlich überhaucht und mit purpurroten Streifen gezeichnet. In den Abendstunden verströmen sie einen intensiven, süßen bis vanilleartigen Duft. Als Solitär kommt die Pflanze im Waldgarten, unter hohen Baumkronen oder in einem tiefer schattigen Halbschattenbeet besonders gut zur Geltung, wo sie sich harmonisch mit Farnen, Schaublatt, Funkien, Elfenblumen und weiteren Stauden des feuchteren Halbschattens verbindet. Cardiocrinum giganteum ist eine monokarpe Staude. Die Mutterzwiebel stirbt nach der einmaligen Blüte ab, bildet jedoch gleichzeitig an der Basis mehrere Tochterzwiebeln. Diese wachsen weiter und können nach einigen Jahren erneut einen Blütenstiel bilden, sodass eine gut etablierte Gruppe am Standort erhalten bleibt.
Anbau: Erforderlich ist ein kühlerer Halbschatten mit diffusem Licht, Schutz vor der Mittagssonne sowie eine windgeschützte Lage, da starker Wind den hohen Stiel beschädigen kann. Der Boden sollte tiefgründig, locker, humos und nährstoffreich sowie gleichmäßig leicht feucht, aber nie dauerhaft vernässt sein. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,0–8,0. Die Zwiebeln werden im Herbst oder im Frühjahr möglichst bald nach dem Kauf gepflanzt, da sie Austrocknung und wiederholtes Umpflanzen schlecht vertragen. Sie werden sehr flach gesetzt, mit der Zwiebelspitze knapp an der Oberfläche bis leicht darüber. Jeder Pflanze sollten mindestens 50–70 cm Platz zur Verfügung stehen, also etwa 2–4 Pflanzen pro m². Im Frühjahr und Sommer muss der Boden stets leicht feucht bleiben, besonders unter Bäumen, wo die Gehölzwurzeln dem Boden rasch Wasser entziehen. Im Frühjahr fördern eine Schicht reifen Komposts oder Lauberde sowie eine maßvolle Düngung das Wachstum. Ein leichter organischer Mulch verringert das Austrocknen und schützt die flach liegende Zwiebel. Ein Rückschnitt ist nicht nötig. Der verblühte Stiel kann mit den aufrechten Samenkapseln stehen bleiben oder nach der Reife entfernt werden. Die Pflanze verträgt kurzzeitig etwa −15 °C, junge Zwiebeln und austreibende Knospen profitieren jedoch von einer Winterabdeckung aus Mulch und einer geschützten Lage. Hitze, lange Trockenheit und Winternässe schaden ihr deutlich mehr als gewöhnliche Winterkälte. Häufigstes Problem sind Schnecken, die die jungen Blätter anfressen, seltener treten Viruskrankheiten auf.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen
Autor: Kristýna | Revision: 11.09. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Lilie |
|---|---|
| EAN: | 2284900235160 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Lilium B: CZ-4282 C: 25/FP/0027 D: NL |
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