Himalaya-Knöterich 'Superbum' Persicaria affinis 'Superbum'

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Niedriger Himalaya-Knöterich 'Superbum' zur raschen Begrünung von Beeträndern und Hängen. Er eignet sich auch für Stellen, an denen sich Rasen nur schlecht hält. Aus kriechenden Rhizomen entsteht ein geschlossener Teppich von 20–25 cm Höhe. Von Juli bis Oktober erscheinen schlanke Ähren rosafarbener Blüten, die sich allmählich karminrot färben. Geeignet sind sonnige bis halbschattige Standorte mit frischem bis feuchterem, humosem Boden. Der Wuchs ist ruhiger als bei hohen Knötericharten. Die Pflanze bleibt kompakt und lässt sich daher gut mit Ziergräsern und Frühjahrszwiebelblumen kombinieren. Auch für Vorgärten geeignet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Himalaya-Knöterich 'Superbum' - stammt aus den Gebirgsregionen des Himalaya. Dort wächst er auf steinigen, frischen Wiesen und Schutthalden mit eher kühlen Sommern. Die Sorte 'Superbum' (auch als Bistorta affinis, früher als Polygonum affine geführt) wurde auf dichten, teppichartigen Wuchs und eine lange Blütezeit ausgelesen. Aus kurzen, kriechenden Rhizomen bildet sie niedrige Polster und nach und nach eine geschlossene Matte. Diese festigt den Boden und unterdrückt Unkraut. Die Blätter sind schmal elliptisch bis lanzettlich, ledrig und leicht glänzend. Während der Saison sind sie dunkelgrün, im Herbst färben sie sich bronze- bis rotbraun und bleiben in milden Wintern teilweise erhalten. Der Blütenstand besteht aus aufrechten Ähren kleiner Blüten. Ihr Honigduft ist kaum wahrnehmbar, dafür sind sie für Bienen und kleine Wildbienen gut zugänglich. Anfangs sind die Blüten hellrosa, mit zunehmendem Alter dunkeln sie zu Karmintönen nach. Die Hauptblütezeit reicht von Juli bis September, in langen Sommern bis in den Oktober. Nach dem Entfernen verblühter Ähren kann eine schwächere Nachblüte folgen. In Pflanzungen dient der Knöterich als niedrige Unterpflanzung unter Gehölzen, als Einfassung von Wegen und zur flächigen Pflanzung in Naturgärten und Kiesbeeten. Gut harmoniert er mit Schwingel, Seggen, niedrigem Storchschnabel, Bergenien und Frühjahrszwiebelblumen, denen er im zeitigen Frühjahr Raum lässt. Im Vergleich zu den verbreiteten hohen Knötericharten (etwa Persicaria amplexicaulis) bleibt er deutlich niedriger. Statt eines dominanten Horstes entsteht eine feine, ruhige Fläche.

Anbau:  Der Himalaya-Knöterich gedeiht in Sonne und Halbschatten. In wärmeren Lagen ist er bei leichter Beschattung und an geschützten Standorten zuverlässiger, dort knicken die Blütenstiele weniger leicht ab. Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher, gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden. In schweren Böden helfen eine Drainage und die Beimischung von Kies, in leichten Böden Kompost oder Lauberde. Der empfohlene pH-Wert liegt meist bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November mit einem Abstand von 45–60 cm je nach Wuchskraft der Sorte. In der Fläche rechnet man mit etwa 3–5 Pflanzen pro m². Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, da Trockenstress die Blütezeit verkürzt und die Blätter eintrocknen können. Dauerhafte Staunässe im Winter fördert dagegen Fäulnis. Zur Düngung genügt meist eine mäßige Gabe im Frühjahr, idealerweise mit Kompost. Auf ärmeren Böden empfiehlt sich zusätzlich eine kleinere Gabe eines ausgewogenen Düngers zu Sommerbeginn. Nach der Blüte bleiben die Stängel üblicherweise bis zum Herbst stehen. Der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr beim Austrieb, so schützen sie den Wurzelhals und geben dem Beet eine Winterstruktur. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Lauberde hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut, bei jungen Pflanzungen dient sie zudem als Winterschutz. Im Kübel wird die Pflanze eher vorübergehend kultiviert. Erforderlich sind ein großes, tiefes Gefäß mit Drainage, humoses Substrat und regelmäßiges Gießen. Im Winter ist das Gefäß vor längerem Durchfrieren zu schützen. Die Winterhärte wird in verschiedenen europäischen und nordamerikanischen Quellen als hoch angegeben, meist mit etwa -20 bis -30 °C. Bei guter Drainage und gut eingewachsenen Horsten ist die Pflanze auch in kälteren Regionen zuverlässig. Krankheiten treten meist nur am Rande auf. Bei zu dichtem Stand können Blattflecken und Echter Mehltau erscheinen, an jungen Trieben Blattläuse und Schnecken. Am wichtigsten sind die Vermeidung von Staunässe und ausreichend Raum für die Luftzirkulation. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel, für eine lange Blüte bewähren sich frischer Boden und Mulch.

Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch P)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Rosa
Blütezeit: Juli, August, September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Polygonum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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