Heterotheca jonesii Heterotheca jonesii
Artikelnummer: 128557Detaillierte Produktbeschreibung
Heterotheca jonesii - eine kleine Steingartenpflanze aus der Familie der Korbblütler, ursprünglich aus dem Südwesten der USA, insbesondere aus Utah, wo sie trockene, felsige Hochebenen und Felsspalten besiedelt. In der Natur wächst sie auf mineralischen, oft kalkhaltigen Böden mit schneller Wasserableitung und großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Im Garten bildet sie einen dichten, polsterartigen Bewuchs aus kurzen Trieben und schmalen, grau filzigen Blättern, die silbrig wirken und auch außerhalb der Blütezeit Struktur verleihen. Das Wachstum bleibt sehr gering, normalerweise etwa 2–5 cm, was auch für Mauerritzen und Stellen geeignet ist, an denen sie nicht stören darf. Während des Sommers bis Herbstes, meist von Juni bis Oktober, erscheinen über den Blättern einzelne gelbe Blütenkörbchen, in der Regel 1–2 cm breit, mit strahlenförmigen Blüten. Die Blüten duften nicht auffällig, bieten aber Pollen für kleine Bestäuber und wirken im Steingarten wie warmes Licht auf silbrigem Grund. Lange Blütezeit und graues Laub bilden eine natürliche Brücke zwischen den Frühlings-Steingartenarten und dem Spätsommer. In Kompositionen lässt sie sich gut mit Steinbrech, Polsterphlox, Blaukissen, niedrigen Sedum-Arten oder kleinen Gräsern kombinieren, wo sich die matte Silberoberfläche und der Glanz des Schotters abwechseln. Sie eignet sich auch für Sammlertröge und Alpinumschalen, wo das Blattdetail zur Geltung kommt.
Anbau: Volle Sonne, windgeschützter Standort und ein Platz mit ausgezeichneter Drainage werden empfohlen, idealerweise in einem Schotterbeet, einem Trog oder auf der Mauerkrone. Der Boden sollte leicht, mager und mineralisch sein, mit einem Anteil an Kies oder Splitt, pH-Wert etwa 7–8. Die Pflanzung in der Tschechischen Republik erfolgt in der Regel von März bis Oktober, vorzugsweise außerhalb von Perioden mit anhaltenden Regenfällen. Eine oberflächliche Schottermulchschicht schützt den Wurzelhals vor Verschlammung, begrenzt das Keimen von Unkräutern und beschleunigt das Abtrocknen nach Niederschlägen. Die Bewässerung erfolgt hauptsächlich nach der Pflanzung, später gedeiht die Pflanze in der Regel unter trockeneren Bedingungen, überschüssiges Wasser erhöht das Fäulnisrisiko. Bei flächiger Pflanzung wird oft ein Abstand von etwa 20 cm verwendet, auf 1 m² werden etwa 20–25 Pflanzen für einen dichten Teppich berechnet. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, eine geringe Menge langsam löslicher Nährstoffe im Frühjahr ist besser als hohe Stickstoffgaben. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, im Frühjahr beschränkt sich der Schnitt meist auf das Entfernen trockener Blütenreste. Im Winter ist eher der Schutz vor Staunässe als Wärme wichtig. An kühlen und feuchten Standorten helfen eine Pflanzung an erhöhter Stelle, eine Drainageschicht und eine grobe mineralische Mulchschicht. An Krankheiten kann Wurzelfäule bei Staunässe auftreten, Schädlinge sind selten. Sie gehört zu den frostbeständigen Stauden für die ganzjährige Freilandkultur, wenn sie im Winter einen trockenen Wurzelbereich hat.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 08.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900446535 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A:Heterotheca B: CZ-4282 C: 25/FP/0037 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Heterotheca B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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