Herzblättrige Bergenie 'Baby Doll' Bergenia cordifolia 'Baby Doll'
Artikelnummer: 84815 86878 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Herzblättrige Bergenie 'Baby Doll' - eine langlebige und zierliche Staude aus der Familie der Steinbrechgewächse, beheimatet in den kühleren Regionen Sibiriens und des angrenzenden Zentralasiens. In Gärten wird sie wegen ihrer ledrigen, immergrünen Blätter und der frühen Blüte kultiviert. Die Sorte 'Baby Doll' ist eine kompakte Auslese mit feineren Proportionen und wird in manchen Katalogen auch als Bergenia × spathulata 'Baby Doll' geführt. Sie bildet ein niedriges Polster von etwa 20–25 cm Höhe und 30–40 cm Breite. Die Blätter sind rundlich bis herzförmig, 10–20 cm lang, mittel- bis dunkelgrün und färben sich im Herbst und Winter häufig bronzefarben bis rotviolett. Von April bis Mai, bei kühlem Frühjahrsverlauf mitunter bis in den Juni, erscheinen an etwa 25–35 cm hohen Stielen dichte Rispen kleiner, glockenförmiger Blüten in Hellrosa, die im Verlauf der Blüte leicht nachdunkeln. Die Blüten sind meist ohne ausgeprägten Duft und zählen zu den frühen Nektarquellen für Bienen und Hummeln. Nach der Blüte bilden sich Samenkapseln, die Zierwirkung beruht jedoch vor allem auf der Blattrosette. In der Gestaltung findet 'Baby Doll' ihren Platz an Beeträndern, unter licht stehenden Gehölzen, zwischen Farnen, Funkien, Christrosen und Lungenkraut, wo sie eine ruhige, ganzjährige Struktur schafft. Blätter und Blütenstiele werden auch für den Schnitt und für Gestecke verwendet. Im Vergleich zu höheren Bergenien wirkt sie gepflegter und ragt weniger in Wege hinein.
Anbau: Bevorzugt wird Halbschatten bis Schatten unter lichten Baumkronen, in kühleren Lagen Deutschlands gedeiht sie auch in der Sonne, sofern der Boden nicht staubtrocken wird. Am besten eignet sich ein humoser, mäßig feuchter und gut durchlässiger Boden, anhaltende Staunässe kann zu Fäulnis der Rhizome führen. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5, die Pflanze verträgt jedoch auch einen breiteren Bereich, sofern der Boden eine gute Struktur hat. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist von März bis Oktober möglich, am besten im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, nach dem Einwurzeln werden auch kürzere Trockenperioden vertragen, vor allem im Halbschatten. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen eine Kompostschicht im Frühjahr und eine leichte Mulchdecke, die eine gleichmäßige Feuchtigkeit hält. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen beschädigter Blätter am Ende des Winters und das Abschneiden verblühter Stiele. Die Frosthärte gut eingewachsener Horste liegt unter mitteleuropäischen Bedingungen bei etwa -30 °C, früh austreibende Blütenstiele können durch Spätfröste geschädigt werden. Der Pflanzabstand beträgt 35–40 cm, für eine bodendeckende Pflanzung rechnet man mit etwa 7 Pflanzen pro m². An Schädlingen treten gelegentlich Schnecken und Nacktschnecken auf, in schweren und vernässten Böden Pilzfäulen. Im Gefäß kommt sie in einem breiteren Topf mit Drainageschicht zur Geltung, wo sie ihre Form auch ohne häufiges Umtopfen behält, und sie wirkt ebenso gut an Steinen oder an Wegrändern.
Autor: Nikol | Revision: 19.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch B) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Bergenia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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