Henrys Taigawurzel Eleutherococcus henryi
Artikelnummer: 722909Produktdetailbeschreibung
Henrys Taigawurzel - sommergrüner Strauch aus der Familie der Araliengewächse mit Herkunft in Zentralchina. Nach Europa gelangte er Anfang des 20. Jahrhunderts und wird als Strukturgehölz mit fein „gefingertem“ Laub und auffälligen Früchten geschätzt, die oft lange am Strauch haften. Ausgewachsen erreicht er 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite, der Zuwachs ist mit etwa 20–30 cm pro Jahr eher langsam. Die Triebe sind recht steif und tragen kräftige Dornen, weshalb er in naturnahen Pflanzungen auch als undurchdringlicher Akzent eingesetzt wird. Die Blätter sind fünfzählig, die einzelnen Blättchen oval bis eiförmig, scharf gesägt und fühlen sich etwas rau an. Von Juli bis September erscheinen an den Triebenden kleine Blüten in kugeligen Dolden, weißlich bis gelbgrün und bei Bestäubern sehr beliebt. Ab September entwickeln sich runde Fruchtstände, deren Früchte bald blauschwarz bis schwarz werden. Am Naturstandort wächst die Art in Bergwäldern in Höhenlagen von 1 000–3 000 m, wo Halbschatten und gestreutes Licht wechseln. Die Fruchtstände bleiben oft bis in den Winter erhalten und wirken an den kahlen Zweigen dekorativ. In der traditionellen asiatischen Pflanzenheilkunde werden Wurzeln und Rinde genutzt, vor allem wegen ihres Gehalts an Saponinen und weiteren sekundären Pflanzenstoffen, im Garten überzeugt der Strauch jedoch vor allem durch Wuchsform, Dornen und Fruchtschmuck im Herbst. Schön wirkt er neben Bambus, Farnen und Mahonien oder im Unterwuchs lichter Gehölze, wo die Blatttextur und die dunklen Früchte zur Geltung kommen.
Anbau: Für Henrys Taigawurzel bewährt sich ein sonniger bis halbschattiger, windgeschützter Standort, an dem der Strauch im Winter nicht vom Wind ausgetrocknet wird. Am besten geeignet ist ein humoser, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden ohne anhaltende Staunässe, der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,0. Die Pflanzung ist von März bis November außerhalb von Frostperioden möglich. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelbereich. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen beschädigter oder überalterter Triebe am Ende des Winters, der Strauch verdichtet sich von selbst. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr fördert einen ausgeglichenen Wuchs. Etablierte Pflanzen sind bis etwa -20 °C winterhart, bei jungen Pflanzungen empfiehlt sich in kälteren Lagen ein Winterschutz des Wurzelhalses. Wegen der Dornen ist beim Schnitt vorsichtiges Arbeiten nötig. Der Gesundheitszustand ist meist gut, bei Staunässe können Pilzkrankheiten auftreten, an jungen Trieben gelegentlich Blattläuse. Für eine geschlossene Pflanzung rechnet man mit etwa 1–2 Pflanzen pro m², in lockeren Gruppen beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. In städtischen Pflanzungen bewährt er sich dank seiner Toleranz gegenüber Luftverschmutzung, sofern ausreichend Wurzelraum mit hochwertiger Erde vorhanden ist. Die Kultur im Kübel ist nur vorübergehend möglich, da der Strauch mit der Zeit ein größeres Volumen und regelmäßiges Gießen benötigt.
Autor: Nikol | Revision: 24.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900173578 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container C6 |
| Form und Höhe: | 30–40 cm |
| Plant Passport: | A: Eleutherococcus B: CZ-4282 C: 22/FP/0001 D: PL |
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