Heldreich-Kiefer 'Malinki' Pinus leucodermis 'Malinki'

Artikelnummer: 720174
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Die Heldreich-Kiefer Pinus heldreichii 'Malinki' wächst langsam und kompakt. Sie bildet eine dichte, regelmäßig kegelförmige Krone und wirkt schon früh als fertiger Blickfang im Beet. Die dunkelgrünen, steifen Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und sind an den Triebenden gehäuft, sodass die Pflanze auch ohne Formschnitt kompakt erscheint. Sie eignet sich als Solitär, für den Vorgarten und für Kiesbeete, wo sie trockenere Phasen verträgt. Im Vergleich zur gewöhnlichen Heldreich-Kiefer bleibt sie niedriger und schlanker. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von 3 - 5 m. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Heldreich-Kiefer 'Malinki' - Die Art stammt aus den Gebirgsregionen des Balkans und Süditaliens. Typisch für sie sind die sehr widerstandsfähige, mosaikartig aufgerissene Borke und die steifen Nadeln, die zu zweit stehen. Die Sorte 'Malinki' entstand als dänische Auslese in der Baumschule Tånum Planteskole und kam in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts in den Handel. Sie bildet eine elegant pyramidale bis schmal ovale Krone mit dichter Verzweigung und deutlich schlankerem Wuchs als die Art. Nach 10 Jahren liegt die Höhe bei etwa 1–1,5 m. Ausgewachsen erreicht sie in Gärten meist etwa 3–4 m Höhe bei einer Breite von 1,5–2 m, an sehr günstigen Standorten kann sie mit der Zeit auch höher werden. Die Nadeln sind glänzend dunkelgrün, 6–11 cm lang, ihre Spitzen sind oft leicht nach innen gebogen, was an den jungen Trieben besonders auffällt. Die Zapfen sind oval, wachsen zu zweit bis dritt, sind anfangs grün und färben sich bei der Reife braun. Im Garten dient sie als immergrünes Element in Kiesbeeten, zu Gräsern und zu Blütensträuchern, beispielsweise zu Spiersträuchern und Johannisbeeren. Die helle, fast weißliche Borke an älteren Stämmchen ist für die Art typisch und tritt mit dem Alter meist deutlicher hervor. Die Pflanze besitzt weder Dornen noch giftige Pflanzenteile und behält ganzjährig ihre Struktur, was sie auch für Gärten mit Kindern geeignet macht.

Heldreich-Kiefer - Diese Kiefer erreicht je nach Standortbedingungen eine Höhe von 15 - 20 m. Ihre Nadeln sind etwa 10 cm lang und verbleiben rund 6 Jahre am Baum. In der Jugend wächst sie schmal und aufrecht, die Verzweigung ist regelmäßig. Mit der Zeit wird die Krone kegelförmig, die Äste stehen waagerecht und bilden unregelmäßige Etagen. Die Nadeln sind grün, glänzend und wachsen in Büscheln. Die Zapfen sind gelblich bis braun gefärbt und eiförmig. 

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten gedeiht ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Wasserversorgung während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Überangebot an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900230707
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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