Heldreich-Kiefer 'Atze Saule' Pinus heldreichii 'Atze Saule'

Artikelnummer: 126700
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Langsam wachsende Kiefernsorte mit regelmäßig kegelförmigem Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und rund 1–1,5 m Breite. Die Nadeln sind dunkelgrün, glänzend und fest, 6–9 cm lang und verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen. Der Anbau gelingt zuverlässig in voller Sonne auf gut durchlässigem Boden. Dank einer Frosthärte bis −28 °C und kompakter Abmessungen eignet sich die Sorte auch für Kübel oder repräsentative Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Heldreich-Kiefer 'Atze Saule' - eine Gebirgsart aus dem Balkan und Süditalien, wo sie an steinigen Kalkhängen in Höhenlagen von 900–2 000 m wächst. Die Sorte 'Atze Saule' wurde wegen ihres kompakten Wuchses und ihrer regelmäßig kegelförmigen Gestalt ausgelesen. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm. Die Krone ist dicht, symmetrisch und von Natur aus kompakt verzweigt. Die festen, dunkelgrünen Nadeln sind 6–9 cm lang, stehen zu zweit in Büscheln und verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen, was eine ganzjährig immergrüne Wirkung sichert. Die Zapfen sind eiförmig, 5–7 cm lang und reifen im zweiten Jahr. Die Sorte kommt als Solitär in kleineren Gärten, im Steingarten oder in Kiespflanzungen zur Geltung, wo ihre regelmäßige Form und die dunkle Nadelfarbe besonders hervortreten. Empfehlenswert ist die Kombination mit niedrigen Stauden, bodendeckenden Sträuchern und Ziergräsern.

Heldreich-Kiefer - Pinus heldreichii, auch als Schlangenhaut-Kiefer oder Panzerkiefer bekannt, ist eine europäische zweinadelige Kiefernart, die natürlich in Gebirgsregionen wächst, vor allem auf Kalkstein im Balkan. Der Baum, der optisch der Schwarzkiefer (Pinus nigra) ähnelt, kann bis zu 35 m hoch werden und zeichnet sich durch eine breite Beastung bis zum Boden aus. Die Krone ist kegelförmig, die Rinde dünn und aschgrau, im unteren Bereich kantig-schuppig. Äste und Triebe zeigen einen graubraunen Farbton, wobei sich die Triebe von der Schwarzkiefer durch ihre bereifte Oberfläche unterscheiden. Die Knospen sind länglich-eiförmig, grauweißlich mit weißen Spitzen und nicht verharzt. Die Nadeln stehen zu zweit, sind etwa 4–9 cm lang und an den Zweigenden pinselartig gehäuft. Sie fallen durch ihre Steifheit und glänzend grüne Farbe auf.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden genügt auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, denn ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 23.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 150-200
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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