Haselnuss 'Rote Lambertsnuss' Corylus avellana 'Lombard Red'

Artikelnummer: 4595
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Die Hasel 'Lombardische Rote' gehört zu den Zierformen der Hasel mit roten Blättern, oft auch als Corylus maxima 'Purpurea' bezeichnet. Sie knüpft an die kultivierten „Lombardischen“ Haseln aus Norditalien an. Bildet einen mehrstämmigen Strauch bis zu einem kleinen Baum, ausgewachsen normalerweise 3–5 m × 3–5 m. Junge Blätter treiben bronzefarben bis weinrot aus, sind breit eiförmig, 6–12 cm, fein gesägt und entwickeln ihre Farbe in der Sonne am besten. Im Sommer können sie teilweise vergrünen, im Herbst vergilben sie. Im Februar bis März trägt sie lange Kätzchen, im September reifen essbare Nüsse von etwa 2 cm in einer grünen Fruchthülle.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Haselnuss 'Lombardische Rote' - in der Gartenpraxis zählt sie zu den Zierformen der Haselnuss mit roten Blättern, oft auch als Corylus maxima 'Purpurea' bezeichnet. Der Ursprung der Sorte knüpft an die kultivierten „Lombardischen“ Haselnüsse aus Norditalien an, von wo aus die Bastardhaselnüsse in europäische Gärten gelangten. Es handelt sich um einen mehrstämmigen Strauch bis kleinen Baum, der im ausgewachsenen Zustand normalerweise etwa 3–5 m hoch und ähnlich breit wird und innerhalb weniger Jahre eine dichtere Krone bildet. Das größte Schmuckstück ist das Laub: Junge Blätter treiben bronzefarben bis weinrot aus, sind breit-eiförmig, 6–12 cm lang, fein gesägt und entfalten sich bei Lichteinfall am besten. Im Sommer können sie teilweise vergrünen, im Herbst gehen sie in gelbe bis warme bräunliche Töne über. Bereits im Februar bis März erscheinen lange Kätzchen, die an kahlen Zweigen dekorativ wirken und gleichzeitig Pollen spenden. Die Frucht sind essbare Haselnüsse in einem grünen Fruchtbecher, meist um 2 cm groß, die unter unseren Bedingungen normalerweise im September reifen. Der Strauch eignet sich als Solitär, für gemischte Hecken und für den Nutzgarten. In der Komposition lässt er sich gut mit Hartriegeln, Felsenbirnen, Viburnen oder höheren Stauden in hellen Tönen kombinieren, zum Beispiel mit Storchschnäbeln, Frauenmantel oder Ziergräsern, die die dunklen Blätter hervorheben.

Anbau: Wir wählen einen wärmeren und sonnigen Standort, idealerweise in niedrigeren und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Der Haselstrauch verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Reifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht er in tiefen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus, die Feuchtigkeit gut speichern, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder vernässten Böden verschlechtert sich das Wachstum. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), wenn die Böden noch warm sind. Einzelne Sträucher werden etwa 3–4 m voneinander entfernt gepflanzt, bei niedrigeren, freistehenden Hecken kann ein Abstand von 1–1,5 m verwendet werden. Nach der Pflanzung ist es ratsam, gut verrotteten Kompost in die Umgebung der Wurzeln einzuarbeiten, den Boden mit Hackschnitzeln oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Saisons für regelmäßige Bewässerung zu sorgen. Der Haselstrauch hat ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Hinsichtlich der Frostbeständigkeit sind Haselnusssträucher widerstandsfähig, gut etablierte Pflanzen vertragen Temperaturen von etwa −25 bis −28 °C, nur die frühe Frühlingsblüte ist anfälliger für späte Fröste. Der Strauch trägt am besten auf zweijährigem und dreijährigem Holz, daher konzentriert sich der Schnitt auf die kontinuierliche Verjüngung und die Erhaltung von 6–8 stärkeren Gerüsttrieben; überalterte oder zu stark verdichtende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. Von Krankheiten und Schädlingen können gelegentlich Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch die Larven der Nussfruchtfliege auftreten, das Risiko wird durch rechtzeitiges Sammeln und Vernichten geschädigter Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Fressfeinde reduziert. In der Gartengestaltung eignet sich der Haselnussstrauch als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit anderen Obststräuchern wie Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo er ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Lambertshaselsträuchern

Autor: Nikol | Überarbeitet: 21.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr
Blütezeit: Marsch, Februar
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Ernte-/Reifedatum: September
Verpackung: wurzelnackter Sämling, wurzelnackter Baum
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 26/FP/0033 D: CZ

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