Haselnuss 'Lombard Red' - Container Corylus avellana 'Lombard Red'

Artikelnummer: 886223
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Die Haselnuss 'Lombard Red' gehört zu den rotlaubigen Zierformen der Hasel. Sie wird häufig auch als Corylus maxima 'Purpurea' geführt und knüpft an die kultivierten „lombardischen“ Haselsorten aus Norditalien an. Es bildet sich ein mehrstämmiger Strauch bis kleiner Baum, ausgewachsen meist 3–5 m × 3–5 m. Die jungen Blätter treiben bronze- bis weinrot aus, sind breit eiförmig, 6–12 cm groß, fein gesägt und färben sich in der Sonne am schönsten. Im Sommer können sie teilweise vergrünen, im Herbst färben sie sich gelb. Im Februar bis März erscheinen lange Kätzchen, im September reifen essbare Nüsse von etwa 2 cm in einer grünen Fruchthülle. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Haselnuss 'Lombard Red' - wird in der gärtnerischen Praxis zu den rotlaubigen Zierformen der Hasel gezählt und häufig auch als Corylus maxima 'Purpurea' geführt. Die Herkunft der Sorte geht auf die kultivierten „lombardischen“ Haselnüsse aus Norditalien zurück, von wo aus sich die Lambertsnüsse in den europäischen Gärten verbreiteten. Es handelt sich um einen mehrstämmigen Strauch bis kleinen Baum, der ausgewachsen meist etwa 3–5 m hoch und ähnlich breit wird und innerhalb weniger Jahre eine dichtere Krone bildet. Die größte Zierde ist das Laub: Die jungen Blätter treiben bronze- bis weinrot aus, sind breit eiförmig, 6–12 cm lang, fein gesägt und färben sich bei viel Licht am intensivsten. Im Sommer können sie teilweise vergrünen, im Herbst gehen sie in gelbe bis warme bräunliche Töne über. Bereits im Februar bis März erscheinen lange Kätzchen, die an den kahlen Zweigen dekorativ wirken und zugleich Pollen liefern. Die Früchte sind essbare Haselnüsse in einer grünen Fruchthülle, meist etwa 2 cm groß, die unter mitteleuropäischen Bedingungen gewöhnlich im September reifen. Der Strauch eignet sich als Solitär, für gemischte Hecken und für den Nutzgarten. In der Gestaltung lässt er sich gut mit Hartriegel, Felsenbirnen, Schneeball oder höheren Stauden in hellen Tönen kombinieren, etwa mit Storchschnabel, Silberkerzen oder Ziergräsern, die das dunkle Laub zur Geltung bringen.

Anbau: Gewählt wird ein wärmerer, sonniger Standort, idealerweise in tieferen und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Die Hasel verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Ausreife der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht sie in tiefgründigen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen, humusreichen Böden, die Feuchtigkeit gut halten, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder staunassen Böden lässt das Wachstum nach. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), solange der Boden noch warm ist. Einzelsträucher werden in etwa 3–4 m Abstand gesetzt, für niedrigere frei wachsende Hecken genügt ein Pflanzabstand von 1–1,5 m. Nach der Pflanzung empfiehlt es sich, gut ausgereiften Kompost in den Wurzelbereich einzuarbeiten, den Boden mit Holzhäcksel oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Saisons regelmäßig zu gießen. Die Hasel ist ein Flachwurzler und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchte fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Haselsträucher sind gut winterhart, gut eingewurzelte Pflanzen vertragen Temperaturen bis etwa −25 bis −28 °C, empfindlicher ist lediglich die frühe Blüte gegenüber Spätfrösten. Der Strauch trägt am besten am zwei- und dreijährigen Holz, daher zielt der Rückschnitt auf eine laufende Verjüngung und den Erhalt von 6–8 kräftigeren Gerüsttrieben ab, überalterte oder zu dicht stehende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. An Krankheiten und Schädlingen können vereinzelt Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch Larven des Haselnussbohrers auftreten. Das Risiko lässt sich durch rechtzeitiges Aufsammeln und Vernichten beschädigter Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Gegenspieler verringern. In der Gartengestaltung findet die Hasel Verwendung als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit weiteren Obststräuchern, etwa Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo sie ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern

Autor: Nikol | Revision: 5.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
EAN: 2284900361258
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 22/FP/0157 D: PL

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