Hängende Kätzchenweide 'Kilmarnock' Salix caprea 'Kilmarnock'
Artikelnummer: 847691 84764 84766 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Kilmarnock-Weide - eine hängende Weidensorte, die im 19. Jahrhundert in Schottland entstanden ist und nach der Stadt Kilmarnock benannt wurde. Es handelt sich um einen männlichen Klon, der keine Früchte trägt, aber durch seine üppige Vorfrühlingsblüte besticht. Er wird auf einen Stamm unterschiedlicher Höhe veredelt, meist 120–180 cm, was die endgültige Höhe des Bäumchens bestimmt. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er eine Höhe von etwa 1,5–2 m und eine ähnliche Breite. Die Krone ist dicht, regelmäßig kugelförmig bis schirmförmig, mit langen, deutlich überhängenden einjährigen Trieben, die bis zum Boden reichen. Die Blätter sind breit eiförmig bis elliptisch, 6–10 cm lang, oberseits dunkelgrün, unterseits graufilzig, mit fein gezähntem Rand. Die größte Zierwirkung haben die Kätzchen, die sehr früh erscheinen, normalerweise im März bis April, noch vor dem Blattaustrieb. Anfangs sind sie kurz, dicht silbrig filzig, später verlängern sie sich auf 3–5 cm und erhalten durch auffällige Staubgefäße einen gelblichen Schimmer. Die Blüte gehört zu den ersten deutlichen Frühlingserscheinungen im Garten und liefert Pollen für Bienen, Hummeln und andere frühe Bestäuber. Der Kultivar wird als Solitär in kleineren Gärten, Vorgärten oder in Schotterbeeten eingesetzt. Beeindruckend ist er auch in Kombination mit Frühlingszwiebelblumen, zum Beispiel mit Blausternen, Krokussen oder Narzissen, die im gleichen Zeitraum blühen.
Anbau: Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal, da er die beste Reifung der Triebe und eine regelmäßige Blüte fördert. Die Weide bevorzugt frische bis feuchte, humose Böden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5, verträgt aber auch normale Gartensubstrate. In schwereren Böden gedeiht sie bei guter Drainage überschüssigen Wassers, toleriert aber kurzzeitige Staunässe besser als langanhaltende Trockenheit. Die Pflanzung erfolgt von März bis November, außerhalb von Perioden mit starkem Frost. Der empfohlene Abstand zu anderen Gehölzen beträgt je nach Kronenbreite mindestens 1,5–2 m. Der Schnitt ist eine entscheidende Pflegemaßnahme und wird unmittelbar nach der Blüte, in der Regel im April, durchgeführt. Einjährige Triebe werden auf 2–3 Knospen gekürzt, was die Bildung kräftiger junger Ruten mit üppigen Kätzchen in der folgenden Saison fördert. Ohne Schnitt kommt es zu einem allmählichen Austrocknen des Kroneninneren und einer Abschwächung der Blüte. Die Frostbeständigkeit beträgt etwa −29 °C; der Kultivar ist unter unseren Bedingungen, auch in höheren Lagen, voll widerstandsfähig. Bei langanhaltender Trockenheit können junge Triebe vertrocknen, ansonsten ist das Gehölz generell resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Das Mulchen der Wurzelzone hilft, eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erhalten und reduziert die Unkrautbildung.
Autor: Jana | Überarbeitung: 19.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weiden (Salix) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Silber/Grau |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salix B: CZ-4282 C: 25/FP/0149 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Salix B: CZ-4282 C: 26/FP/0046 D: PL |
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