Halbmond-Sonnenröschen Helianthemum lunulatum
Artikelnummer: 133839Produktdetailbeschreibung
Halbmond-Sonnenröschen - zierlicher Steingarten-Halbstrauch aus der Familie der Zistrosengewächse, beheimatet auf Kalkschutthalden und offenen, sonnigen Hängen der Südalpen und Norditaliens. In der Natur wächst er in flachgründigem, steinigem Boden, in dem Wasser rasch abfließt, die Luft trocken ist und die Wurzeln auch im Winter gut durchlüftet bleiben. Dieser Lebensraum erklärt, warum er in schweren, humosen Böden nicht gedeiht. Im Garten bildet er niedrige, kompakte Polster aus feinen, teilweise verholzenden Stängeln. Die Blätter sind schmal, graugrün bis silbrig, mitunter leicht filzig, und die Pflanze wirkt auch außerhalb der Blütezeit gepflegt. Im Juni und Juli erscheinen über dem Laub fünfzählige, schalenförmige Blüten in leuchtendem Gelb, meist 2–3 cm breit, die sich nacheinander öffnen. Nach der Blüte bilden sich kleine Samenkapseln. Die Blüten duften kaum, sind jedoch bienenfreundlich und eignen sich für insektenfördernde Pflanzungen. Dank des zarten Wuchses passt das Sonnenröschen in Fugen zwischen Steinen, auf Trockenmauern und in Kiespflanzungen, wo es sich gut mit Thymian, Steinkraut, Fetthennen, niedrigen Glockenblumen oder Schleierkraut kombinieren lässt. Es kommt auch als Kontrast zu dunklerem Laub von Steinbrech und Purpurglöckchen schön zur Geltung.
Anbau: Entscheidend sind volle Sonne, ein geschützter Standort und durchlässiger Boden. Am besten bewährt sich ein erhöhter Standort oder ein Hang, an dem überschüssiges Wasser rasch abfließt. Geeignet ist ein steiniges bis kiesiges Substrat mit höherem Kalkanteil und einem pH-Wert von etwa 7–8. In schwereren Böden helfen eine Drainageschicht und eine Beimischung von grobem Kies, damit die Wurzeln vor allem im Winter nicht im Wasser stehen. Gegossen wird nach der Pflanzung, später nur bei längerer Sommertrockenheit. In Gefäßen wird regelmäßiger gegossen, stets nach dem Abtrocknen, und das Gefäß sollte Abzugslöcher und eine Drainage haben. Die Düngung fällt sparsam aus, im Frühjahr genügt eine kleine Menge Kompost oder ein mineralischer Dünger mit geringerem Stickstoffanteil. Nach der Blüte empfiehlt sich ein leichter Rückschnitt, der das Polster kompakt hält, ins alte Holz wird in der Regel nicht geschnitten. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Oktober. Die Frosthärte ist eher mäßig, etwa bis -5 °C, daher bewährt sich in der Praxis ein trockener Winterschutz, etwa aus Reisig, oder ein Regendach, bei Gefäßen gegebenenfalls die Überwinterung an einem geschützten, hellen Ort. Ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 15–20 cm Höhe und 20–25 cm Breite, der Pflanzabstand beträgt rund 25 cm, also etwa 16 Pflanzen pro m². Bei Staunässe drohen Wurzelfäule und das Absterben von Stängeln, an jungen Trieben können Blattläuse auftreten. Eine Kiesmulchschicht um den Wurzelhals verringert das Risiko von Pilzkrankheiten und hält die Pflanzung auch nach Regen sauber.
Autor: Kristýna | Revision: 08.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486357 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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