Hakenkiefer 'Kačenka WB' Pinus uncinata 'Kačenka WB'

Artikelnummer: 842779 96179 720212 Variante wählen
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Die Hakenkiefer 'Kačenka WB' auf Stämmchen bildet eine niedrige, unregelmäßige Halbkugel. Die leicht unregelmäßig gewachsene Krone trägt sattgrüne Nadeln und auffallend silbrige Knospen. Mit 20 Jahren erreicht die Krone meist 0,5–0,7 m Höhe und 0,7–0,9 m Breite, der Jahreszuwachs liegt bei 2–4 cm, daher eignet sich die Sorte auch für kleinere Gärten. Bei einem Stämmchen von etwa 60 cm beträgt die Gesamthöhe üblicherweise rund 1,1–1,3 m. Im Vergleich zur gewöhnlichen Bergkiefer Pinus mugo wirkt sie feiner und behält ihre kompakte Form. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und sind sattgrün gefärbt. Bevorzugt werden ein sonniger Standort und durchlässiger Boden, in unseren Breiten ist die Pflanze zuverlässig winterhart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hakenkiefer 'Kačenka WB' - immergrünes Nadelgehölz aus dem Formenkreis der Bergkiefern, das in der Natur an kühle, windige Standorte und karge Böden gebunden ist und dort Schneelast ebenso wie Temperaturschwankungen verträgt. Die Sorte 'Kačenka' ist eine zwergwüchsige Hexenbesen-Form, die durch Veredelung vermehrt wird. Auf dem Stämmchen entsteht eine markante, „aufgesetzte“ Kronenform, die am Boden keinen Platz beansprucht. Der Wuchs ist kompakt und leicht unregelmäßig halbkugelig, mit 20 Jahren erreicht die Krone etwa 0,5–0,7 m Höhe und 0,7–0,9 m Breite, der Jahreszuwachs liegt bei 2–4 cm. Bei einem Stämmchen von etwa 60 cm beträgt die Gesamthöhe üblicherweise rund 1,1–1,3 m. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind sattgrün, eher kurz und dicht gedrängt. Die Winterknospen zeigen eine graue bis silbrige Färbung und betonen im Frühjahr fein die Struktur der Zweige. Im Mai bis Juni erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen und kleine Zapfen, den Zierwert machen jedoch vor allem die Form und das ganzjährige Grün aus. Die Pflanze ist nicht giftig und bleibt dank ihres langsamen Wuchses auch in Gärten mit Kindern übersichtlich. Verwendung findet sie in kleinen Vorgärten, auf Terrassen und in Kiespflanzungen an Eingängen, wo sie als formgebendes Gegenstück zu Gräsern, Lavendel und niedrigen bodendeckenden Gehölzen wirkt.

Hakenkiefer - eine besondere Kiefer, die zu den seltenen und gefährdeten Nadelgehölzen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10–20 m. Der Wuchs ist relativ langsam. Sie ist mit der Bergkiefer und der Waldkiefer verwandt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und sind sattgrün gefärbt. Sie kommt als Solitär ebenso zur Geltung wie in Gruppenpflanzungen. Geeignet ist sie auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen. Zudem wird sie für die Bonsaigestaltung verwendet. 

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die jungen Triebe („Kerzen“) eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte zwergwüchsiger Kiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher die Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schüttepilze und in schweren Böden Wurzelfäulen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 05.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100, 100-120
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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