Hakenkiefer 'Fred' Pinus uncinata 'Fred'
Artikelnummer: 118361Produktdetailbeschreibung
Hakenkiefer 'Fred' - zwergwüchsige Sorte der Hakenkiefer mit dichtem, kompaktem und gleichmäßig gerundetem bis breit kegelförmigem Habitus. Sie behält die festen, dunkelgrünen Nadeln der Art, wächst jedoch deutlich langsamer und bleibt wesentlich kleiner. Der Wuchs ist langsam, in der Jugend überwiegend kugelig bis breitkugelig, später kann sich eine leicht kegelförmige oder unregelmäßig gerundete Form entwickeln. Nach etwa zehn Jahren erreicht sie rund 0,8–1 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Ältere Pflanzen können etwa 1,5–2 m hoch und 1,2–1,8 m breit werden. Der Jahreszuwachs beträgt meist rund 5–10 cm. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Kurztrieb, sind etwa 3–6 cm lang, fest, steif und oft leicht gebogen. Ihre sattgrüne bis dunkelgrüne Färbung bleibt auch im Winter erhalten. An älteren Exemplaren können kleinere Zapfen erscheinen, in der Regel etwa 3–6 cm lang. Sie sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, mitunter leicht asymmetrisch. Junge Zapfen sind grün bis purpurbraun und färben sich bei der Reife braun bis dunkelbraun. Die Sorte besitzt die hohe Widerstandsfähigkeit der Hakenkiefer und ist sehr gut frosthart, etwa bis −30 bis −35 °C.
Hakenkiefer - eine außergewöhnliche Kiefer, die zu den seltenen und gefährdeten Nadelgehölzen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakt kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10–20 m. Der Wuchs ist verhältnismäßig langsam. Sie ist mit der Bergkiefer und der Waldkiefer verwandt. Die Nadeln stehen zu zweit und sind sattgrün gefärbt. Als Solitär kommt sie ebenso gut zur Geltung wie in Gruppenpflanzungen. Sie eignet sich auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen und wird zudem gern als Bonsai gestaltet.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Platz, zugleich ist ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft günstig. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt eine Gabe Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900378362 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 20–30 cm |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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