Hain-Salbei 'Mainacht' Salvia nemorosa 'Mainacht'

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Der Hain-Salbei 'Mainacht' ist eine Hybride aus Salvia nemorosa × Salvia pratensis. Die Elternarten stammen von Steppen- und Waldsteppenstandorten Mittel- und Südosteuropas sowie Westasiens. In den Handel gebracht wurde die Sorte 1956 vom deutschen Staudengärtner Ernst Pagels. Sie bildet dichte Horste von 40–60 cm Höhe und 45–55 cm Breite mit lanzettlichen, leicht runzeligen, würzig duftenden Blättern. Von Mai bis Juli erscheinen aufrechte, 15–25 cm lange Ähren mit satt blauvioletten Blüten, oft folgt eine Nachblüte im August bis September. Die Staude ist bienenfreundlich, lockt Schmetterlinge an und eignet sich für Beetränder, zu Rosen und Gräsern sowie als Schnittblume.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hain-Salbei 'Mainacht' - eine Hybride aus Salvia nemorosa und Salvia pratensis. Die ursprünglichen Elternarten stammen von Steppen- und Waldsteppenstandorten Mittel- und Südosteuropas sowie Westasiens. Die Sorte wurde 1956 vom deutschen Züchter und Staudengärtner Ernst Pagels in den Handel gebracht und entwickelte sich später zu einem der meistverwendeten Salbeis in Staudenpflanzungen. Sie bildet einen dichten, horstigen Wuchs, zur Blütezeit in der Regel 40–60 cm hoch und 45–55 cm breit. Die Blätter sind lanzettlich bis länglich-eiförmig, leicht runzelig, mittelgrün bis graugrün und verströmen beim Zerreiben einen würzigen Duft, der auf ihren Gehalt an ätherischen Ölen zurückgeht. Von Mai bis Juli erheben sich über dem Laub schmale, aufrechte, etwa 15–25 cm lange Ähren mit kleinen Lippenblüten in sattem Blauviolett, das schön mit den dunkleren Kelchen und oft auch mit den purpurn gefärbten Stängeln kontrastiert. Nach der Blüte bleiben die Kelche dekorativ, und nach dem Rückschnitt des ersten Flors folgt häufig eine Nachblüte im August bis September. Die Blüten werden von Bienen und anderen Bestäubern aufgesucht und ziehen auch Schmetterlinge an. In der Pflanzung sorgt die Staude für einen gleichmäßigen Rhythmus an Beeträndern und in Steppenbeeten und harmoniert gut mit Rosen, Lavendel, Katzenminze, Schafgarben und Ziergräsern. Die festen Stiele eignen sich auch für den Schnitt.

Anbau:  Benötigt volle Sonne und einen rasch abtrocknenden Boden, ideal ist eine kiesige oder sandige Mischung mit Drainage. Geeignet sind ein pH-Wert von etwa 6,5–8 sowie warme, luftige Standorte, an denen das Laub nach Regen schnell abtrocknet. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung, eingewurzelte Pflanzen vertragen Trockenheit gut. Dauerhafte Winternässe und schwere Tonböden führen dagegen zu Wurzelhalsfäule und Ausfällen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich die Pflanzung in Hochbeete oder in eine Kiesmulchschicht, bei Kübeln ist ein winterlicher Schutz vor Regen und vor dem Wechsel von Tauwetter und Frost wichtig. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, geeignet sind geringe Kompostgaben oder Dünger mit niedrigem Stickstoffanteil, damit die Horste nicht auseinanderfallen und das Laub nicht fault. Die Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden, gegebenenfalls schon beim Ansatz, wenn eine längere Lebensdauer der Blattrosette angestrebt wird. Die Frosthärte wird bei gut drainierten Böden mit etwa -20 °C angegeben, empfindlicher als gegen Frost ist die Pflanze gegen Winternässe. Gepflanzt wird meist von März bis Oktober, am besten in den erwärmten Boden im Frühjahr oder im Spätsommer bis Frühherbst. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 45–50 cm, was etwa 4–5 Stk pro m² entspricht. Die Pflanze wird von Schalenwild eher gemieden und kommt in trockenen Beeten auch ohne regelmäßigen Rückschnitt zur Geltung.

Autor: Nikol | Revision: 5.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Salbei
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Lila, Blau
Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Salvia B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL
Plant Passport 2: A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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