Großfruchtige Kornelkirsche 'Szafer' - Container Cornus mas 'Szafer'

Artikelnummer: 87146
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Mittelfrühe Sorte, reift ab der ersten Septemberhälfte. Früchte bis 7,2 g, dunkelrot und aromatisch, Ernte ab September, halten gut am Strauch. Sorte des Gemeinen Hartriegels mit langer Erntezeit und guter Haltbarkeit der Früchte nach der Ernte. Im ausgewachsenen Zustand wächst er als Strauch bis zu einem kleineren Baum von etwa 3–5 m Höhe und 3–4 m Breite. Die Früchte sind birnenförmig, saftig, mit einem Zuckergehalt von etwa 14 % und einem Säuregehalt von etwa 2,4 %, geeignet für den direkten Verzehr und die Verarbeitung. Er bevorzugt volle Sonne und kalkhaltige Böden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Hartriegel 'Szafer' - eine polnische Obstsorte des Gemeinen Hartriegels, gezüchtet in der Umgebung des Arboretums Bolestraszyce, wo seit langem großfrüchtige Selektionen gesammelt und bewertet werden. Bildet einen mehrstämmigen Strauch bis zu einem kleineren Baum mit einer breit-kegelförmigen Krone, in Gärten normalerweise 3–5 m hoch und 3–4 m breit. Ende des Winters, meist im Februar bis März, blüht er an blattlosen Trieben mit kleinen gelben Dolden, die von Bestäubern aufgesucht werden. Die Früchte sind birnenförmig, dunkelrot, bis zu 7,2 g, das Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch. Der Zuckergehalt wird in der Literatur mit etwa 14–16 % angegeben, der Säuregehalt mit etwa 2,4 %, daher schmeckt er süß mit einer lebendigen Fruchtsäure. Die Sorte wird dafür geschätzt, dass reife Früchte lange am Strauch halten und die Ernte über mehrere Wochen verteilt werden kann. Die Verwendung ist universell: direkter Verzehr, Marmeladen, Kompotte, Säfte und Liköre, wobei der höhere Pektingehalt die natürliche Gelierung unterstützt. Die Blätter sind breit-eiförmig, im Sommer sattgrün und im Herbst verfärben sie sich gelb bis purpurfarben. Ältere Stämme können schuppig abblättern und betonen die winterliche Silhouette. Die Früchte werden normalerweise vom Ende August bis September geerntet, je nach Sommerverlauf auch bis Anfang Oktober. Zur vollen Reife werden sie weich und lassen sich leicht ablösen, daher wird die Ernte oft wiederholt.

Anbau: Die Kornelkirsche gehört aufgrund ihrer Ansprüche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen auf kalkhaltigen Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden, an sonnigen, offenen Standorten, an südlichen, südöstlichen und südwestlichen Hängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und auch bei ungleichmäßiger Niederschlagsverteilung Feuchtigkeit findet. Nur während der Fruchtreife benötigt sie mehr Feuchtigkeit, was saisonal von August bis September der Fall ist. Sie ist im Holz und in den Blüten voll frosthart. Wir können sie erfolgreich bis zu einer Höhenlage von 600 m anbauen. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebelvorkommen, sind für sie weniger geeignet. Sie verträgt auch keine Beschattung oder keinen Halbschatten. Insbesondere nach der Pflanzung während der Erziehungsphase ist ein tiefer Schnitt erforderlich. Beim Pflanzen eines Strauches werden 3–5 Hauptäste belassen, die etwa um ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt werden. Der Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Beim Pflanzen eines veredelten Kornelkirschenbaums kann eine Krone mit oder ohne Leittrieb (hohle Krone) ähnlich wie bei Kernobst oder Steinobst erzogen werden. Da die Kornelkirsche auf einjährigem Holz trägt, dessen Produktion von Natur aus ausreichend ist, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksmedizin werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfe) als auch chronischen, empfohlen. Die heilenden Wirkungen der Kornelkirschenfrüchte sind seit der Antike bekannt. Alle Teile der Pflanze (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte) sind in dieser Hinsicht nutzbar. Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte können bei Darmerkrankungen eingesetzt werden. Medikamente aus Blättern, Blüten und Früchten können zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Anämie, Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Saft aus den Früchten wird zur Behandlung von Diabetes verwendet. Eingedickter Saft wird in der traditionellen Medizin auch zur Behandlung von Hauterkrankungen verwendet. Das Fruchtfleisch der Kornelkirschen und das aus den Kernen gewonnene Öl sind zur Behandlung und Regeneration von geschädigtem Hautgewebe geeignet. Kornelkirschenfrüchte können auch mit anderen, weniger wertvollen Obstsorten kombiniert werden. In Südwesteuropa werden Kornelkirschenfrüchte gerne zu Kompott und Konfitüre verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung von Kornelkirschenfrüchten in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Getrocknetes, gemahlenes Fruchtfleisch wird auch zum Bestreuen von Spießbraten verwendet. Aus getrockneten Kornelkirschenfrüchten wird, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereitet. Aus den Früchten wird auch ein schmackhafter Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Schnaps verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Substanzen enthalten Kornelkirschenfrüchte auch eine hohe Menge an Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Die Kornelkirsche wird daher logischerweise seit Jahrhunderten für die Zubereitung von Marmeladen, Gelees und Kompotten verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist es meist notwendig, ausreichend Zucker hinzuzufügen.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 18.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900193842
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0038 D: PL

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