Großfruchtige Kornelkirsche 'Swietlana' - Container Cornus mas 'Swietlana'

Artikelnummer: 721820
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Säuerlich-süße Kornelkirschen 3,5 g, 14 % Zucker, Ernte ab der zweiten Septemberhälfte. Eine Sorte der Kornelkirsche mit großen, birnenförmigen, dunkelroten Früchten und einem höheren Vitamin-C-Gehalt. Der Strauch wächst eher in die Breite, ausgewachsen etwa 3–4 m hoch und 4–5 m breit, eignet sich auch für essbare Hecken. Die Früchte halten lange an den Zweigen und eignen sich sowohl frisch als auch für Marmeladen und Kompott. Gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort in durchlässigem, kalkhaltigem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Cornus mas 'Swietlana' - eine Obstsorte des Gemeinen Hartriegels, bekannt aus polnischen Sammlungen von großfruchtigen Hartriegelsorten. Bildet einen eher breiteren, in die Breite wachsenden Strauch bis zu einem kleineren Baum, im Garten normalerweise 3–4 m hoch und 4–5 m breit. Im Februar bis März erscheinen an den kahlen Zweigen kleine gelbe Blütenquirle, die zu den frühesten Nahrungsquellen für Bestäuber gehören. Die Früchte sind birnenförmig, dunkelrot bis kirschrot, durchschnittlich etwa 3,5 g und ca. 2,4 cm lang. Der Zuckergehalt wird mit etwa 14 % angegeben, der Säuregehalt mit etwa 2,5 %, daher schmeckt er ausgewogen süß-sauer. Die Früchte halten gut am Strauch und die Ernte beginnt in der zweiten Septemberhälfte. Die Verwendung ist vielfältig: frische Früchte, Kompotte, Marmeladen, Säfte und Fruchtsaucen, wo die dunklere Farbe des Fruchtfleisches zur Geltung kommt. Die Kornelkirschen sind eine natürliche Quelle für Vitamin C, Polyphenole und Mineralstoffe und werden daher traditionell auch zu Sirupen und Fruchtkonzentraten verarbeitet. Die Blätter sind elliptisch, im Sommer dunkelgrün und färben sich im Herbst gelb bis rotviolett. Ältere Stämme können eine schuppig abblätternde Rinde entwickeln, die auch nach dem Laubfall dekorativ bleibt. Die Früchte reifen allmählich, werden bei voller Reife weich und lassen sich leicht ablösen, daher werden sie zu mehreren Terminen geerntet.

Anbau: Die Kornelkirsche gehört aufgrund ihrer Ansprüche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen auf kalkhaltigen Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden, an sonnigen, offenen Standorten, an südlichen, südöstlichen und südwestlichen Hängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und auch bei ungleichmäßiger Niederschlagsverteilung Feuchtigkeit findet. Nur während der Fruchtreife benötigt sie mehr Feuchtigkeit, was saisonal von August bis September der Fall ist. Sie ist im Holz und in den Blüten voll frosthart. Wir können sie erfolgreich bis zu einer Höhenlage von 600 m anbauen. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebelvorkommen, sind für sie weniger geeignet. Sie verträgt auch keine Beschattung oder keinen Halbschatten. Insbesondere nach der Pflanzung während der Erziehungsphase ist ein tiefer Schnitt erforderlich. Beim Pflanzen eines Strauches werden 3–5 Hauptäste belassen, die etwa um ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt werden. Der Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Beim Pflanzen eines veredelten Kornelkirschenbaums kann eine Krone mit oder ohne Leittrieb (hohle Krone) ähnlich wie bei Kernobst oder Steinobst erzogen werden. Da die Kornelkirsche auf einjährigem Holz trägt, dessen Produktion von Natur aus ausreichend ist, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksmedizin werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfe) als auch chronischen, empfohlen. Die heilenden Wirkungen der Kornelkirschenfrüchte sind seit der Antike bekannt. Alle Teile der Pflanze (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte) sind in dieser Hinsicht nutzbar. Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte können bei Darmerkrankungen eingesetzt werden. Medikamente aus Blättern, Blüten und Früchten können zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Anämie, Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Saft aus den Früchten wird zur Behandlung von Diabetes verwendet. Eingedickter Saft wird in der traditionellen Medizin auch zur Behandlung von Hauterkrankungen verwendet. Das Fruchtfleisch der Kornelkirschen und das aus den Kernen gewonnene Öl sind zur Behandlung und Regeneration von geschädigtem Hautgewebe geeignet. Kornelkirschenfrüchte können auch mit anderen, weniger wertvollen Obstsorten kombiniert werden. In Südwesteuropa werden Kornelkirschenfrüchte gerne zu Kompott und Konfitüre verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung von Kornelkirschenfrüchten in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Getrocknetes, gemahlenes Fruchtfleisch wird auch zum Bestreuen von Spießbraten verwendet. Aus getrockneten Kornelkirschenfrüchten wird, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereitet. Aus den Früchten wird auch ein schmackhafter Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Schnaps verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Substanzen enthalten Kornelkirschenfrüchte auch eine hohe Menge an Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Die Kornelkirsche wird daher logischerweise seit Jahrhunderten für die Zubereitung von Marmeladen, Gelees und Kompotten verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist es meist notwendig, ausreichend Zucker hinzuzufügen.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 18.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900249082
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütezeit: Marsch, Februar
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 25/FP/0005 D: PL
Plant Passport 2: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0038 D: PL

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