Großfrüchtige Kornelkirsche 'Radost' Cornus mas 'Joy'

Artikelnummer: 4268
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Ukrainische großfrüchtige Sorte mit hervorragendem Geschmack und hohem Ertrag. Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Radost' wird als Strauch 3–4 m hoch und schmückt den Garten im Februar oder März mit leuchtend gelben Blüten, die eine wichtige Bienenweide darstellen. Die Frucht ist eine große, bauchige Steinfrucht von dunkelroter Farbe. Das saftige Fruchtfleisch mit süßsäuerlicher Note ist reich an Vitamin C, Pektinen und Antioxidantien. Die Früchte eignen sich ideal zum Frischverzehr und zur Verarbeitung zu Konfitüren und Sirupen. Das robuste Gehölz ist ein dekorativer Solitär und zugleich ein praktischer Bestandteil essbarer Hecken.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Radost' - eine ukrainische großfrüchtige Sorte, die wegen ihrer hervorragenden Geschmackseigenschaften und ihres hohen Ertrags gezüchtet wurde. Der Strauch oder kleinere Baum erreicht ausgewachsen eine Höhe von 3 bis 4 m und eine Breite von 2 bis 3 m. Die Blätter sind breit elliptisch, frischgrün und färben sich im Herbst in Gelb- und Orangetöne. Die Blüte setzt sehr früh ein, meist im Februar oder März noch vor dem Laubaustrieb. Dann erscheinen an den Zweigen dichte Dolden leuchtend gelber Blüten, die den Bienen zu einer Zeit Nahrung bieten, in der die meisten anderen Pflanzen erst zu wachsen beginnen. Die Frucht ist eine große, bauchige Steinfrucht von dunkelroter Farbe mit glänzender Oberfläche. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, süß mit feiner säuerlicher Note, sodass die Früchte direkt vom Strauch verzehrt werden können. Sie sind reich an Vitamin C, Vitamin P, organischen Säuren, Pektinen und Anthocyanfarbstoffen, die das Immunsystem unterstützen und sich günstig auf die Gefäßwände auswirken. Traditionell werden aus Kornelkirschen Konfitüren, Sirupe, Kompotte und Brände hergestellt, wobei die Früchte ihre wertvollen Nährstoffe auch nach dem Erhitzen behalten. In der Gartengestaltung kommt diese Kornelkirsche als dominanter Solitär, aber auch als Bestandteil essbarer Hecken zur Geltung.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen bis schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte voll frosthart. Der Anbau gelingt bis in Höhenlagen von 600 m. Kühle Lagen, besonders solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Schatten und Halbschatten werden ebenfalls nicht vertragen. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Leitäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Stämmchens lässt sich eine Krone mit oder ohne Mittelast (Hohlkrone) auf ähnliche Weise wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten von Strauch oder Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten Darmproblemen (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch bei chronischen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen einsetzen. Arzneien aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen genutzt werden. Frischer eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes verwendet. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Das Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden außerdem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Aus den Früchten wird ebenso ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein beziehungsweise Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Stoffen enthalten Kornelkirschen auch viel Säure und Pektin, was ihre Geliereigenschaften bestimmt. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompotte genutzt. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist ausreichend Zucker zuzugeben.

Autor: Nikol | Revision: 16.7.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 25/FP/0104 D: PL

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