Großfruchtige Kornelkirsche 'Podolski' - Container Cornus mas 'Podolski'
Artikelnummer: 87149Produktdetailbeschreibung
Cornus mas 'Podolski' – eine polnische Obstsorte des Korneliankirschen, gezüchtet von Narcyz Piórecki und Jerzy Piórecki im Rahmen einer Selektion großfrüchtiger Formen in Zusammenarbeit mit dem Arboretum Bolestraszyce. Sie wurde im Jahr 2008 in den Gartenbau eingeführt. Sie besticht vor allem durch die späte Reife, große Früchte und ein günstiges Verhältnis von Fruchtfleisch zu Kern. Sie wächst als dichterer, mehrstämmiger Strauch oder kleiner Baum und erreicht im Alter üblicherweise eine Höhe von 4–6 m und eine Breite von etwa 3–5 m. Das Wachstum ist in jungen Jahren recht zügig und verlangsamt sich später. Die eiförmigen, sattgrünen Blätter haben eine ausgeprägte bogenförmige Nervatur und färben sich im Herbst gelb bis rötlich. Bereits am Ende des Winters besitzt die Korneliankirsche einen hohen Zierwert. Von Februar bis März, noch vor dem Blattaustrieb, öffnen sich an den Zweigen zahlreiche kleine gelbe Blüten, die in Trugdolden angeordnet sind. Sie gehört somit zu den frühblühenden Obstgehölzen und bietet bei günstiger Witterung eine der ersten Frühlingsweiden für Bienen und andere bestäubende Insekten. Die Früchte der Sorte 'Podolski' sind oval bis länglich-oval, in voller Reife satt- bis dunkelrot und erreichen ein durchschnittliches Gewicht von etwa 4–5 g. Sie reifen später als bei vielen gängigen Sorten, überwiegend im Laufe des Septembers bis Oktobers. Das reife Fruchtfleisch ist saftig, aromatisch und süß-säuerlich, während es vor der vollständigen Ausreifung deutlich säuerlicher und herber sein kann. Die Früchte haben einen relativ kleinen Kern und eignen sich sowohl für den Direktverzehr als auch für Marmeladen, Gelees, Sirupe, Säfte, Saucen, zum Trocknen oder für die Herstellung traditioneller Obstliköre. Sie enthalten natürlicherweise Vitamin C, organische Säuren, Polyphenole und rote Farbstoffe aus der Gruppe der Anthocyane. Die Sorte kann auch einzelstehend Früchte tragen; für einen regelmäßigeren und höheren Ertrag ist jedoch eine Kreuzbestäubung durch eine andere, zur gleichen Zeit blühende Korneliankirschen-Sorte empfehlenswert, wie zum Beispiel 'Szafer', 'Bolestraszycki', 'Jolico' oder 'Elegantnyj'.
Anbau: Die Kornelkirsche gehört aufgrund ihrer Ansprüche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen auf kalkhaltigen Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden, an sonnigen, offenen Standorten, an südlichen, südöstlichen und südwestlichen Hängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich mit Feuchtigkeit versorgen kann auch bei ungleichmäßiger Niederschlagsverteilung. Nur während der Fruchtreife benötigt sie mehr Feuchtigkeit, was saisonal von August bis September der Fall ist. Sie ist im Holz und in der Blüte voll frostbeständig. Wir können sie erfolgreich bis zu einer Höhenlage von 600 m anbauen. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebelvorkommen, sind für ihn weniger geeignet. Er verträgt auch keine Beschattung oder keinen Halbschatten. Insbesondere nach der Pflanzung während der Erziehungsphase ist ein tiefer Schnitt erforderlich. Beim Pflanzen eines Strauches werden 3–5 Hauptäste belassen, die etwa um ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt werden. Der Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Beim Pflanzen eines veredelten Kornelkirschenbaums kann eine Krone mit oder ohne Leittrieb (hohle Krone) ähnlich wie bei Kernobst oder Steinobst erzogen werden. Da der Kornelkirschbaum auf einjährigem Holz trägt, dessen Produktion von Natur aus ausreichend ist, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksmedizin werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfe) als auch chronischen, empfohlen. Die heilenden Wirkungen der Kornelkirschenfrüchte sind seit der Antike bekannt. Alle Teile der Pflanze (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte) sind in dieser Hinsicht nutzbar. Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte können bei Darmerkrankungen eingesetzt werden. Medikamente aus Blättern, Blüten und Früchten können zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Anämie, Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Saft aus den Früchten wird zur Behandlung von Diabetes verwendet. Eingedickter Saft wird in der traditionellen Medizin auch zur Behandlung von Hauterkrankungen verwendet. Das Fruchtfleisch der Kornelkirschen und das aus den Kernen gewonnene Öl sind zur Behandlung und Regeneration von geschädigtem Hautgewebe geeignet. Kornelkirschenfrüchte können auch mit anderen, weniger wertvollen Obstsorten kombiniert werden. In Südwesteuropa werden Kornelkirschenfrüchte gerne zu Kompott und Konfitüre verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung von Kornelkirschen in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Getrocknetes, gemahlenes Fruchtfleisch wird auch zum Bestreuen von Spießbraten verwendet. Aus getrockneten Kornelkirschen wird, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereitet. Aus den Früchten wird auch ein schmackhafter Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Schnaps verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Substanzen enthalten Kornelkirschenfrüchte auch eine hohe Menge an Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Die Kornelkirsche wird daher logischerweise seit Jahrhunderten für die Zubereitung von Marmeladen, Gelees und Kompotten verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist es meist notwendig, ausreichend Zucker hinzuzufügen.
Autor: Jana | Revision: 28.08.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kornelkirsche |
|---|---|
| EAN: | 2284900193880 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cornus B: CZ-4282 C: 21/FP/0157 D: PL |
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