Großfrüchtige Kornelkirsche 'Matador' - Container Cornus mas 'Matador'
Artikelnummer: 138398Produktdetailbeschreibung
Großfrüchtige Kornelkirsche 'Matador' - großfrüchtige Obstsorte der Kornelkirsche, die 2007 von der französischen Baumschule Pépinières Minier in den europäischen Handel eingeführt wurde. Die Art Cornus mas stammt aus Mittel- und Südeuropa sowie Westasien, wo sie natürlicherweise an lichten Waldrändern, an buschigen Hängen und häufig auf Kalkuntergrund wächst. 'Matador' wächst mittelstark und bildet einen ausladenden Strauch oder kleineren mehrstämmigen Baum, der ausgewachsen etwa 3–5 m hoch und 2–3 m breit wird. Der jährliche Zuwachs liegt nach dem Einwurzeln meist bei 20–30 cm. Im Februar bis März erscheinen je nach Witterungsverlauf und Lage noch vor dem Laubaustrieb kleine goldgelbe Blüten in Dolden. Sie sind eine wertvolle frühe Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber. Die grünen, gegenständigen Blätter bilden im Sommer eine dichte Krone. Die Sorte trägt große rote Steinfrüchte mit fleischigem, saftigem und in voller Reife angenehm süßsäuerlichem Fruchtfleisch. Die Ernte fällt je nach Standort und Sommerverlauf etwa auf Ende August bis Mitte September. Reife Kornelkirschen eignen sich zum Frischverzehr sowie für Konfitüren, Gelees, Sirupe, Säfte, Kompott und Liköre. Die Früchte enthalten von Natur aus Vitamin C, Polyphenole und weitere pflanzliche Antioxidantien. Für einen regelmäßigeren und höheren Fruchtansatz empfiehlt es sich, in der Nähe eine weitere, genetisch verschiedene Sorte von Cornus mas mit gleicher Blütezeit zu pflanzen.
Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten sagen ihr neutrale bis schwach alkalische Böden sowie sonnige, offene Lagen an Süd-, Südost- und Südwesthängen zu. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Lediglich während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist in Holz und Blüte voll frosthart und lässt sich bis in Höhenlagen von etwa 600 m erfolgreich kultivieren. Kalte Lagen, vor allem solche mit häufigem Nebel, sagen ihr weniger zu. Starke Beschattung verträgt sie nicht. Besonders nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Beim Strauch werden 3–5 Leitäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei veredelten Bäumchen lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt später auf das Auslichten von Strauch oder Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (etwa Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln und Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet, die Früchte bei Darmerkrankungen. Zubereitungen aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- und Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei Diabetes verwendet, in der traditionellen Medizin auch bei Hauterkrankungen. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl dienen der Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich gut mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist gemischtes Kompott aus Kornelkirschen, Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte lassen sich auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar machen. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen bereitet man ähnlich wie aus Hagebutten einen schmackhaften Tee. Ebenso entsteht aus den Früchten ein vitaminreicher Sirup. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein und Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die ihre Gelierfähigkeit bestimmen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompott genutzt. Bei der Verarbeitung ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe nötig.
Autor: Jana | Revision: 15. 09. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kornelkirsche |
|---|---|
| EAN: | 2284900532887 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL |
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